Archiv der Kategorie: Chochete (Kochabend)

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Rezepte Chochete 13. April 2007

Ambrosia Kochbuch

Menu: Chochete vom 13. April mit Damen


Bruschetta mit Tomaten
Lachstatar auf Toastecken
Tatar-Beefsteak
Bärlauchsuppe
Radieschensuppe
Spargelcremesuppe
Allgäuer Spätzle
Schweinskoteletten-Kranz
Rhabarber-Schnecken


Bruschetta mit Tomaten

Herkunft: Italien  Bruschetta mit Tomaten
Kategorien: Aperitif, Italien
Mengenangaben für: 3 Portion(en)

Zutaten

300 Gramm Fleischtomaten
20 Frühlingszwiebeln
1 Bund Oregano
1 Bund Basilikum
2 Pariserbrote
1 Portion(en) Knoblauchzehen
1 Esslöffel Olivenöl

 

Zubereitungsanweisungen

Fleischtomaten mit kochendem Wasser übergiessen, enthäuten, ohne Kerne und Saft fein würfeln

Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, unter die die Tomatenwürfel mischen

Oregano und Basilikum fein schneiden, unter die Tomaten ziehen, mit Salz und Pfeffer würzen

Pariserbrote  in dünnere Scheiben schneiden

Knoblauchzehen die frisch getoasteten Brotscheiben mit einer halbierten Knoblauchzehe abreiben.

Olivenöl Brotscheiben mit etwas Olivenöl bestreichen. Die Tomatenmischung dünn auf die Brotscheiben streichen und möglichst noch warm servieren.



Lachstatar auf Toastecken

Herkunft: Schweiz  Lachstatar auf Toastecken
Quellenangabe: Marions Kochbuch
Kategorien: Aperitif, Schweiz
Haltbarkeit: ,1 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 12 Stück

Zutaten

200 Gramm Lachs, geräuchert; in sehr kleine Würfel geschnitten
1 Teelöffel Zitronensaft
etwas Pfeffer, Salz
1 Esslöffel Dill
3 Stück Toastbrot; getoastet
etwas Butter
30 Gramm Crème fraîche

 

Zubereitungsanweisungen

Lachs in sehr kleine Würfel geschnitten in eine Schüssel geben

Zitronensaft beifügen

mit Pfeffer und Salz würzen

Den Dill von den Stielen zupfen. Einige Dill-Büschel für die Dekoration beiseite legen. Restlichen Dill feinhacken und mit dem Lachstatar mischen. Kühl stellen.

Toastscheiben mit Butter bestreichen. Lachstatar darüber verteilen. In 4 Ecken schneiden.

Crème fraîche glatt rühren. Lachstatar auf Toastecken mit je einem Klecks Crème fraîche und etwas frischem Dill garnieren.



Tatar-Beefsteak

 Tatar-Beefsteak
Quellenangabe: Pauli, Rezeptbuch der Küche
Kategorien: Hors-d’oeuvre froids
Mengenangaben für: 10 Person(en)

Zutaten

1.2 Kilogramm Tatar-Fleisch
0.1 Kilogramm Essiggurken (Konserve), abg.
0.1 Kilogramm Zwiebeln
0.075 Kilogramm Kapern, abgetropft
0.02 Kilogramm Sardellen (Konserve), abg.
0.02 Kilogramm Petersilie,gekraust, firsch
0.12 Kilogramm Eigelb,pasteurisiert
0.025 Kilogramm Dijonsenf
0.05 Liter Sonnenblumenöl
0.15 Liter Tomato Ketchup
0.02 Kilogramm Paprika Edelsüsser
0.05 Liter Cognac
1 Stück Zitrone
Abschmecken Salz, Pfeffer
Abschmecken Tabasco

 

Zubereitungsanweisungen

Vorbereitung

Fleisch durch die mittlere Scheibe des Fleischwolfes drehen

Essiggurken, Zwiebeln, Kapern, Sardellen und Petersilie fein hacken

·

Zubereitung

Eigelb mit Senf und Sonnenblumenoel gut verrühren

Fleisch, gehackte Zutaten, Tomato Ketchup, Paprika, Cognac und Zitronensaft beigeben und vermischen

Pikant abschmecken

Tatar-Beefsteak formen

Toast und Butter separat dazu servieren

·



Bärlauchsuppe

Herkunft: Schweiz  Bärlauchsuppe
Quellenangabe: Saisonküche 3 / 2007
Kategorien: Suppen, Schweiz
Haltbarkeit: ,1 Tage gelagert,3 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

vorbereiten
1 Liter Gemüsebouillon
für die Suppe
1 Zwiebeln; fein gehackt
1 Knoblauchzehen; fein gehackt
1 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Olivenöl
3 Esslöffel Mehl (Dinkel)
1 Liter Bouillon; kalt
40 Gramm Bärlauch; klein geschnitten
100 Gramm Sauerrahm
etwas Muskatnuss und Salz
80 Gramm Sauerrahm
Brotwürfel für Dekoration
2 Esslöffel Olivenöl
4 Vollkornbrot; in Scheiben vom Vortag
1 Knoblauchzehe; gepresst

 

Zubereitungsanweisungen

Gemüsebouillon zubereiten / bereitstellen – kalt werden lassen

für die Suppe

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken

Butter und Öl erwärmen, Zwiebel und Knoblauch andünsten.

Mehl (Dinkel) darüber stäuben und kurz anrösten

mit kalter Bouillon ablöschen

Bärlauch, klein geschnitten zur Suppe geben und kurz aufkochen. Mit dem Stabmixer fein pürieren.

Sauerrahm unter die Suppe mixen

mit Muskatnuss und Salz abschmecken. In vorgewärmte Schalen / Tassen giessen.

Sauerrahm auf der geschöpften Suppe verteilen. Croûtons darüber streuen, sofort servieren.

für die Croûtons

Olivenöl in Bratpfanne erhitzen

Vollkornbrot, in Scheiben in feine Würfel schneiden. Im Öl 2 – 3 Minuten rösten. Knoblauchzehen dazupressen. Kurz mitrösten. Die Brotcroûtons sollten aussen knusprig und innen noch weich sein. Beiseite stellen.



Radieschensuppe

Herkunft: Schweiz  Radieschensuppe
Quellenangabe: Kochen 3 / 2007
Kategorien: Suppen, Schweiz
Haltbarkeit: ,1 Tage gelagert,3 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 6 Portion(en)

Zutaten

2 Bund Radieschen mit Kraut
2 Frühlingszwiebeln mit Grün; gehackt
1 Esslöffel Butter
800 Milliliter Gemüsebouillon
1 Teelöffel Butter
1 Bund Schnittlauch; in Röllchen geschnitten
100 Milliliter Rahm
etwas Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

 

Zubereitungsanweisungen

Das Grün der Radieschen abschneiden, unter kaltem Wasser gründlich spülen, trockenschütteln und unschöne Blätter aussortieren. Das Radieschengrün in Streifen schneiden.

Die Radieschen rüsten und waschen. 2 Radieschen pro Portion zur Seite legen, die restlichen Radieschen in Scheiben schneiden.

Frühlingszwiebeln mit Grün hacken

In einer Pfanne die Butter erhitzen. Die Frühlingszwiebeln darin andünsten.

Noilly Prat und Bouillon beifügen und alles 10 Minuten leise kochen lassen.

In der Zwischenzeit die beiseite gelegten Radieschen klein würfeln. In einem Pfännchen in der Butter 1 Minute andünsten. Beiseite stellen.

Schnittlauch, in Röllchen geschnitten beiseite stellen

Kurz vor dem Servieren die Radieschenscheiben und -blätter in die Suppe geben und diese mit dem Stabmixer oder im Mixerglas fein pürieren. Den Rahmbeifügen und die Suppe nochmals aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sofort in vorgewärmte Tassen oder tiefe Telelr anrichten und die Radieschen-Schnittlauch-Mischung darüber verteilen.



Spargelcremesuppe (Tip Topf)

Herkunft: Schweiz  Spargelcremesuppe (Tip Topf)
Quellenangabe: Tiptopf
Interkantonales Lehrmittel für den Hauswirtschaftsunterricht
Lehrmittelverlag Zürich, ISBN 3-906721-15-9
Kategorien: Suppen, Schweiz
Haltbarkeit: ,1 Tage gelagert,3 Tage gekühlt,3 Tage tiefgefroren
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

2 Esslöffel Öl oder Butter
3 Esslöffel Mehl
0.8 Liter Spargelsud
100 Gramm Spargelspitzen, gekocht
wenig Salz oder Streuwürze
wenig Pfeffer
wenig Muskatnuss, gerieben
1 Eigelb
2 Esslöffel Rahm

 

Zubereitungsanweisungen

Öl oder Butter erwärmen

Mehl befügen, auf kleiner Stufe unter ständigem Rühren dünsten

mit Spargelsud ablöschen

·

unter ständigem Rühren aufkochen

würzen

auf kleiner Stufe kochen, Kochzeit 10 – 20 Minuten

gegen Ende der Kochzeit die Spargelspitzen in der Suppe erhitzen

·

Eigelb und Rahm in der Suppenschüssel gut verklopfen

heisse Suppe unter ständigem Rühren dazugiessen



Allgäuer Spätzle

Herkunft: Deutschland  Allgäuer Spätzle
Quellenangabe: Alles über Allgäuer Spätzle
Rezepte von Allgäuer Landfrauen
Kategorien: Teigwarengerichte, Deutschland
Haltbarkeit: ,1 Tage gelagert,3 Tage gekühlt,3 Tage tiefgefroren
Mengenangaben für: 4 Portion(en)

Zutaten

400 Gramm Spätzlemehl
2 Teelöffel Salz
3 Eier
140 Milliliter Wasser
Variante Bärlauch-Spätzle
200 Gramm Bärlauch

 

Zubereitungsanweisungen

Mehl in Schüssel geben

Salz beifügen

Eier und Wasser im Massbecher gut mischen, Mehl mit der Flüssigkeit von der Mitte aus anrühren,Teig klopfen, bis er glatt ist, Blasen wirf und in Fetzen von der Kelle reisst

Bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten zugedeckt ruhen lassen

Wasser aufkochen, gut salzen

Teig durch Knöpflisieb streichen oder portionenweise auf abgespültes Brettchen verteilen. Mit nassem Teigschaber oder Messer feine Streifen schneiden.

Kochzeit 3 – 5 min

Variante: Bärlauch Spätzle

Bärlauch mit dem Kompaktmixer mit etwas Milch (anstelle des Wassers) mixen oder mit dem Pürierstab pürieren.



Schweinskoteletten-Kranz

Herkunft: Schweiz  Schweinskoteletten-Kranz
Quellenangabe: ZMB Diplomfeier
Kategorien: Fleisch, Schweiz
Mengenangaben für: 20 Person(en)

Zutaten

5 Kilogramm Schweinskotelettstück; zur Krone gebunden

 

Zubereitungsanweisungen

Schweinskotelettstück, zur Krone gebunden

Mit höchster Temperatur (300 °C) anbraten, bis die Farbe so ist, wie es schlussendlich serviert werden soll.

Krone aus dem Backofen herausnehmen, Temperatur im Ofen auf 120 °C reduzieren.

Krone mit Kerntemperatur-Fühler (minimal 62 °C, maximal 68 °C) braten. Vor dem Service gut 15 Minuten stehen lassen



Rhabarber-Schnecken

Herkunft: Schweiz  Rhabarber-Schnecken
Quellenangabe: Betty Bossi 05-04
Kategorien: Backen, Desserts, Schweiz
Haltbarkeit: ,3 Tage gelagert,5 Tage gekühlt,3 Tage tiefgefroren
Mengenangaben für: 8 Stück(e)

Zutaten

Süsser Hefeteig
300 Gramm Mehl
3 Esslöffel Zucker
0.25 Teelöffel Salz
1 Zitrone (unbehandelt); abgeriebene Schale
0.5 Hefewürfel (20 g); zerbröckelt
25 Gramm Butter; weich
100 Milliliter Milch
1 Ei; verklopft
Füllung
300 Gramm Rhabarber, rot; in Würfeli geschnitten
200 Gramm Haselnüsse, fein gehackt
4 Esslöffel Zucker
0.5 Zitrone, unbehandelt; aberiebene Schale und Saft
Formen
2 Esslöffel Erdbeer-Guss-Gelee
1 Esslöffel Wasser; (Oberflächenwasser)
1 Esslöffel Erdbeerguss-Gelee

 

Zubereitungsanweisungen

Mehl, Zucker, Salz, Zitrone (unbehandelt), abgeriebene Schale, Hefewürfel (20 g), zerbröckelt in einer Schüssel mischen

Butter, weich, Milch, Ei, verklopft darunter mischen, zu einem weichen, glatten Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur ca 1 Stunde auf das Doppelte aufgehen lassen.

Rhabarber, rot, in Würfeli geschnitten, Haselnüsse, fein gehackt, Zucker, Zitrone, unbehandelt, aberiebene Schale und Saft in einer Schüssel mischen

Teig auf wenig Mehl ca 4mm dick auswallen. Gelee darauf ausstreichen, Füllung darauf verteilen, dabei ringsum einen ca 1cm breiten Rand frei lassen. Teig von der Längsseite her aufrollen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit einem scharfen Messer einschneiden und zur Seite klappen. Backen: ca 30 Minuten in der unteren Hälfte des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens.

Wasser mit dem Gelee verrühren, Rhabarber-Schnecken damit bestreichen, auf einem Gitter auskühlen.


Rückblick Chochete 19. Januar 2007

Dieser Newsletter erscheint etwas verspätet. Wir arbeiten zur Zeit mit Hochdruck an der nächsten Programmversion 1.10. Da läuft natürlich noch nicht alles so rund wie wir uns das wünschen würden. Die Rezepte dieser Chochete sind bereits mit der neuen Version produziert und die Abwärtskompatibilität musste sichergestellt werden. Wegen einem Fehler in meiner Datenbank hat es aber (fälschlicherweise) lange so ausgesehen, wie wenn das noch nicht klappen würde.

Ich kam am Samstag 13. Januar von einer meiner regelmässigen Asienreisen zurückgekommen und hatte in meinem Reisegepäck eine philippinische Weihnachts-Spezialität die mir eine meiner Kundinnen eingepackt hatte: Sugar glazed ham. Ein kleineres Rollschinkli war in einer längeren Prozedur in einem Zucker-Sud sorgfältig gegart worden. Diese Schinken werden möglichst fein aufgeschnitten und dann mit einer speziellen, Soja-basierenden süssen Sauce genossen.Dieser Schinken sollte zusammen mit frischen Gnocchis unsere zweite Vorspeise bilden.

Doch vorher galt es eine aussergewöhnliche Suppen-Idee umzusetzen: Senfrahmsuppe mit einer Apfeltarte. Unser Tip: unbedingt auspropieren. Die Apfeltarte wird zusammen mit der Suppe gegessen, einige von uns haben ihre Stücke sogar „baden“ geschickt.

Nachher genossen wir unseren süssen Schinken mit den Gnocchis, es hat wirklich ausgezeichnet geschmeckt.

Ich möchte behaupten, dass ich noch nie einen besseren Hackbraten gegessen habe. Dieses Wunderstück zeichnete sich dadurch aus, dass es überhaupt nicht trocken war. Der Mortadella verhalft ihm zu einer angenehm geschmeidigen Konsistenz. Und die Rüebli, die während des ganzen Garprozess beim Braten liegen durften, einfach himmlisch. Zusammen mit kleinen Rosmarin-Kartoffeln ein Gedicht.

Die Orangensoufflés waren nicht das erste Mal auf der Speisekarte. Die nicht unerhebliche Arbeit lohnt sich auf jeden Fall.

Rezepte Chochete 19. Januar 2007



Menu: Chochete vom 19. Januar 2007


Senfrahmsuppe mit Apfeltarte
Gnocchi ticinese mit Schinken
Hackbraten mit Mortadella
Orangensoufflé


Senfrahmsuppe mit Apfeltarte

Herkunft: Frankreich  Senfrahmsuppe mit Apfeltarte
Kategorien: Suppen, Frankreich
Haltbarkeit: ,1 Tage gelagert,3 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

Apfeltarte
200 Gramm Blätterteig
2 Apfel (säuerlich)
2 Esslöffel Zitronensaft
2 Teelöffel Feigensenf
2 Esslöffel Caa-Tay-Honig; flüssig
Suppe
200 Milliliter Weisswein
400 Milliliter Apfelsaft; naturtrüb
500 Milliliter Geflügelfond
8 Esslöffel Feigensenf
200 Gramm Crème fraîche

 

Zubereitungsanweisungen

Backofen auf 220 °C vorheizen.

Blätterteig auf wenig Mehl zu 2 je 15 x 20 cm grossen Rechtecken auswallen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Kühl stellen.

Apfel (säuerlich) vierteln, entkernen und in hauchdünne Scheiben schneiden.

Äpfel  mit Zitronensaft beträufeln

Teig dünn mit Feigensenf bestreichen und mit Apfelscheiben belegen.

Äpfel mit dem flüssigen Honig bestreichen. Tarte in der Ofenmitte 10 – 15 Minuten backen. Abkühlen lassen. Tarte in Streifen schneiden und zur Senfrahmsuppe servieren.

Weisswein, Apfelsaft, Geflügelfondund den Feigensenf aufkochen. Unter kräftigem Rühren ca. 3 Minuten leicht köcheln lassen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Crème fraîche vor dem Servieren beigeben. Suppe mit dem Stabmixer aufschäumen.



Gnocchi ticinese mit Schinken

Herkunft: Schweiz  Gnocchi ticinese mit Schinken
Quellenangabe: Saison-Küche 8/2005;eigene Abwandlung
Kategorien: Teigwarengerichte, Schweiz
Haltbarkeit: ,3 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 6 Person(en)

Zutaten

1 Kilogramm Kartoffeln (mehlig kochend); geschält, klein geschnitten
1 Ei
1 Eigelb
200 Gramm Mehl
100 Gramm Mehl
1 Bund Salbei; abgezupft, ohne Stiel

 

Zubereitungsanweisungen

Kartoffeln (mehlig kochend), geschält, klein geschnitten in Salzwasser weich kochen. Abgiessen. Kartoffeln zurück in die Pfanne geben und bei schwacher Hitze ausdampfen lassen. Durch das Passe-vite treiben.

Ei, Eigelb und Mehl dazugeben. Rasch zu einem Teig verarbeiten. Zur Kontrolle: wenig Teig mit einem Esslöffel abstechen und in siedendes Salzwasser geben. Sollte der Teig auseinanderfallen, nochmals etwas Mehl unter die Kartoffelmasse arbeiten und die Probe wiederholen.

Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Aus dem Kartoffelteig Stangen von ca. 1 cm Durchmesser formen. Stangen mit einem Teigschaber in ca 1 cm breite Gnocchi teilen. Gnocchi mit Mehlbestäuben und auf einem Blech verteilen. Bis zum Garen kühl stellen.

Salbei, abgezupft, ohne Stiel in Butter aufschäumen. Gnocchi in schwach siedendem Salzwasser 1 – 2 Minuten garen. Gnocchi, sobald sie nach dem Aufwallen des Wassers oben auf schwimmen, mit einer Lochkelle aus dem Wasser heben. Tropfnass zur Salbeibutter geben. Kurz in der Butter drehen, nicht braten.



Hackbraten mit Mortadella

Herkunft: Italien  Hackbraten mit Mortadella
Kategorien: Fleisch, Italien
Haltbarkeit: ,1 Tage gelagert,3 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 6 Person(en)

Zutaten

2 Zwiebeln; fein gehackt
etwas Öl
4 Rüebli; in Stäbchen geschnitten
100 Gramm Weissbrot
200 Milliliter Milch
120 Gramm Mortadella; in feine Streifen geschnitten
100 Gramm Parmesan; gerieben
800 Gramm Hackfleisch
2 Eier; verquirlt
1 Teelöffel Basilikum
etwas Salz und Pfeffer
400 Milliliter Rotwein
500 Milliliter Tomatensauce

 

Zubereitungsanweisungen

Backofen auf 250 °C vorheizen.

Zwiebeln im Öl andünsten

Rüebli, in Stäbchen geschnitten

Weissbrot entrinden, in Scheiben schneiden

Brot mit Milch übergiessen und mindestens 5 Minuten quellen lassen

Mortadella, in feine Streifen geschnitten Zu den Zwiebeln geben, mitdünsten

Parmesan, gerieben zum Brot geben

Hackfleisch mit den Zwiebeln und Mortadella zum Brot geben, mischen

Eier, verquirlt zur Masse geben

Basilikum zur Masse geben

Salz und Pfeffer kräftig würzen. Masse mit feuchten Händen durchkneten, zu einem Laib formen und in wenig Mehl wenden. Hackbraten in ein mit Öl ausgepinseltes Bratgeschirr legen. Rüebli darum herum verteilen.

Rotwein Rüebli begiessen. In der unteren Ofenhälte ca 15 Minuten garen. Hitze auf 180 °C reduzieren, ca 40 Minuten weitergaren, gelegentlich mit Jus übergiessen. Braten und Gemüse herausnehmen und warm stellen.

Tomatensauce Tomatensauce zum Jus giessen. Kurz köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Orangensoufflé

 Orangensoufflé
Quellenangabe: Aufläufe, Soufflés & Gratins
ausgewählt von Christian Teubner
Teubner Edition, bei Gräfe und Unzer
Kategorien: Desserts
Mengenangaben für: 6 Info

Zutaten

6 Orangen (unbehandelt)
2 Orange, Saft von
30 Gramm Würfelzucker
60 Gramm Butter, weich
50 Gramm Mehl
1/2 Vanilleschote (Mark)
1/4 Liter Milch
40 Centiliter Orangenlikör
4 Eigelb
5 Eiweiss
60 Gramm Zucker
etwas Butter
etwas Zucker
etwas Puderzucker

 

Zubereitungsanweisungen

Die Orangen unter fliessendem heissen Wasser kräftig abbürsten und abtrocknen. Mit dem Würfelzucker die Schale dünn abreiben und die Zuckerstücke in eine Kasserolle geben. Die Orangen auspressen und den Saft mit dem Zucker aufkochen. Die Flüssigkeit auf die Hälfte einkochen, vom Herd nehmen und erkalten lassen.

Butter und Mehl mit einer Gabel gründlich verkneten, zu einer kleinen Rolle formen, in Pergamentpapier einwickeln und im Kühlschrank fest werden lassen. Dann in Scheiben schneiden.

Das ausgeschabte Vanillemark mit der Milch in einem Topf aufkochen. Die Mehlbutterscheiben nacheinander unterrühren und so lange rühren, bis das Mehl die Flüssigkeit fast vollständig gebunden hat und eine glatte Masse entstanden ist. Den reduzierten Orangensaft und den Orangenlikör unterrühren. Die Masse abkühlen lassen.

Die Eigelbe nacheinander unter die Soufflémasse rühren und diese in eine Schüssel umfüllen. Die Eiweisse und den Zucker in eine Schüssel geben und zu steifem Schnee schlagen. Zuerst 1/3 des Eischnees unter die Soufflémasse rühren, dann den Rest vorsichtig unterziehen, damit die Masse möglichst wenig an Volumen verliert.

Die Orangen bis zu 2/3 ihrer Höhe füllen und die Oberfläche glattstreichen. Das Soufflé  bei 180 °C im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten backen. Herausnehmen, mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren.

Die Orangen müssen vorsichtig ausgehöhlt werden. Besonders sorgfältig muss man die bittere weisse Innenhaut entfernen. Es empfiehlt sich, sie mit einem scharfen Löffel oder Grapefruitmesser auszuschälen.


Rezepte Chochete 8. Dezember 2006



Menu: Chochete vom 8. Dezember 2006


Bloody-Mary-Suppe
Spinatroulade mit Rauchlachs
Geschnetzeltes mit Dörraprikosen
Pastetli mit Röschenfüllung
Pasta-Teigmischung (für Fettuccine und ähnliche Pasta)
Gugelhopf mit Dörrfrüchten
Früchtegratin


Bloody-Mary-Suppe

Herkunft: Schweiz  Bloody-Mary-Suppe
Quellenangabe: Saisonküche Dez 2006
Kategorien: Suppen, Schweiz
Haltbarkeit: ,1 Tage gelagert,3 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 6 Person(en)

Zutaten

4 Stück Selleriestängel
1 Peperoni rot; in grobe Stücke geschnitten
1 Knoblauchzehe; grob geschnitten
1 Zwiebeln rot; grob geschnitten
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
250 Gramm Pellati; geschält und gehackt
250 Milliliter Bouillon
wenig Tabasco
2 Esslöffel Zitronensaft
4 Esslöffel Wodka

 

Zubereitungsanweisungen

1 Selleriestängel zur Seite legen.

Peperoni rot, in grobe Stücke geschnitten

Knoblauchzehe, grob geschnitten

Zwiebeln rot, grob geschnitten

Das Gemüse in Sonnenblumenöl andünsten

Tomaten und Bouillon zufügen, 10 Minuten kochen. Die Suppe dann nicht zu fein pürieren.

Mit Tabasco, Zitronensaft und Salz würzen. Mit Wodka parfümieren. Beiseite gelegte Selleriestängel in lange Stäbchen schneiden und dazureichen.



Spinatroulade mit Rauchlachs

Herkunft: Schweiz  Spinatroulade mit Rauchlachs
Quellenangabe: Kochen 12/2006
Kategorien: Vorspeisen, Aperitif, Schweiz
Haltbarkeit: ,1 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 40 Stück

Zutaten

300 Gramm Blattspinat (TK)
3 Eigelb
1 Teelöffel Salz
Pfeffer schwarz; aus der Mühle
wenig Muskatnuß; gerieben
1 Esslöffel Mehl
3 Eiweiss; sehr steif schlagen
200 Gramm Kräuter-Frischkäse
wenig Zitronensaft
200 Gramm Rauchlachs; in Tranchen geschnitten

 

Zubereitungsanweisungen

Den Ofen auf 180° C vorheizen.

Den Spinat in einem Sieb auftauen lassen, dann sehr gut auspressen.

Spinat, Eigelb und Gewürze fein purieren.

Mehl unter die Masse rühren

Eiweiss, sehr steif schlagen sorgfältig unter die Spinatmasse ziehen. Die Masse auf einem Backpapier zu einem regelmässigen Rechteck ausstreichen. Das Papier auf den Blechrücken ziehen und sofort in den Ofen schieben. Auf der mittleren Rille 12 Minuten backen. Dann das Biskuit herausnehmen, mit dem Papier auf die Arbeitsfläche gleiten lassen und das Blech verkehrt darauf legen, so dass der Dampf nicht entweichen kann. Das Blech nach 5 Minuten entfernen und das Biscuit vollständig auskühlen lassen.

Kräuter-Frischkäse Das Biskuit längs halbieren und die Hälften auf je ein Stück Haushaltsfolie legen. Die beiden Biskuithälften mit dem Frischkäse bestreichen, dabei rundum einen Rand von 1cm frei lassen.

Zitronensaft

Rauchlachs, in Tranchen geschnitten Die Lachstranchen auf das Biskuit legen und mit wenig Zitronensaft beträufeln. Die Rouladen mit Hilfe der Folien aufrollen und satt in Folie einwickeln. Im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. 30 Minuten vor dem Servieren die Rouladen aus dem Kühlschrank nehmen und in etwa 1 cm dicke Tranchen schneiden.



Geschnetzeltes mit Dörraprikosen

Herkunft: Schweiz  Geschnetzeltes mit Dörraprikosen
Quellenangabe: Betty BossiDez 2006
Kategorien: Fleisch, Schweiz
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

wenig Bratbutter
600 Gramm Schweinsgeschnetzeltes
wenig Mehl
wenig Salz
wenig Pfeffer schwarz; aus der Mühle
1 Zwiebel; fein gehackt
1 Teelöffel Paprika edelsüss
100 Gramm Aprikose gedörrt; in feine Streifen geschnitten
300 Gramm Rüebli; schräg in 5mm dicke Scheiben geschnitten
100 Milliliter Weisswein
300 Milliliter Bouillon
180 Milliliter Saucenhalbrahm
3 Esslöffel Orangensaft

 

Zubereitungsanweisungen

Bratbutter in der Bratpfanne heiss werden lassen.

Fleisch portionenweise in die Pfanne geben und mit Mehl bestäuben. Ca 3 Minuten anbraten. Herausnehmen und Fleisch zugedeckt zur Seite stellen.

Fleisch mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen. Bratfett mit Haushaltspapier auftupfen.

Zwiebel und Paprika bei mittlerer Hitze andämpfen. Evtl. wenig Bratbutter beigeben.

Aprikosen und Rübeli beigeben, kurz mitdämpfen.

Weisswein dazugiessen, aufkochen, vollständig einkochen

Bouillon dazugiessen, Hitze reduzieren. Rüebli in ca 15 Minuten knapp weich garen.

Orangensaft Rahm, Orangensaft und Fleisch beigeben, nur noch heiss werden lassen, würzen



Pastetli mit Röschenfüllung

Herkunft: Schweiz  Pastetli mit Röschenfüllung
Quellenangabe: Le Menü 7/8 2006
Kategorien: Gemüse, Schweiz
Mengenangaben für: 8 Person(en)

Zutaten

Füllung
150 Gramm Broccoliröschen; gerüstet
150 Gramm Blumenkohlröschen; gerüstet
150 Gramm Romanescoröschen; gerüstet
1 Peperoni rot; in kleine Würfel geschnitten
Sauce
40 Gramm Butter
3 Esslöffel Mehl
20 Gramm Champignon getrocknet
250 Milliliter Gemüse-Bouillon
250 Milliliter Milch
wenig Salz und Pfeffer
8 Blätterteig-Pastetli

 

Zubereitungsanweisungen

Broccoli, Blumenkohl und Romanesco in Dämpfkörbchen oder auf dem Siebeinsatz knapp weich dämpfen. Peperoni in den letzten 2 – 3 Minuten mitdämpfen.

Butter schmelzen, Mehl und Champignon beifügen, unter ständigem Rühren mit dem Schwingbesen dünsten.

mit Bouillon und Milch ablöschen, unter ständigem Rühren aufkochen.

mit Salz und Pfeffer würzen, bei kleiner Hitze 10 – 15 Minuten köcheln.

Blätterteig-Pastetli im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca 5 Minuten backen. Pastetli auf Teller verteilen. Gemüse in die Pastetli füllen, Sauce darüber giessen.



Pasta-Teigmischung (für Fettuccine und ähnliche Pasta)

Herkunft: Italien  Pasta-Teigmischung (für Fettuccine und ähnliche Pasta)
Quellenangabe: Pizza-Fachschule, Zürich
Kategorien: Teigwarengerichte, Italien
Haltbarkeit: ,1 Tage gelagert,3 Tage gekühlt,3 Tage tiefgefroren
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

300 Gramm Hartweizengriess
1 Eier
7 Eigelb
1 Teelöffel Salz
wenig Wasser

 

Zubereitungsanweisungen

Hartweizengriess auf dem Tisch ausschütten, in der Mitte ein Loch machen

Eier in der Mitte des Gries aufschlagen

Olivenöl, Salz, zugeben

Wasser falls nötig, falls zu feucht etwas Hartweizengriess nachgeben

Teig kneten bis homogen, nicht zu trocken machen, es kommt noch Mehl / Griess dazu beim auswallen

10 Minuten unter Klarsichtfolie ruhen lassen

Teig auf dickerer Stufe 3 mal durch die Maschine lassen, mit Griess/Mehl bestäuben, zusammenfallten und dann wieder durch die Maschine lassen. Teigrand darf nicht mehr ausfransen, auf gewünschte Dicke auswallen



Gugelhopf mit Dörrfrüchten

Herkunft: Schweiz  Gugelhopf mit Dörrfrüchten
Quellenangabe: Kochen 11 / 2006
Kategorien: Backen, Desserts, Schweiz
Haltbarkeit: ,1 Tage gelagert
Mengenangaben für: 1 Stück

Zutaten

200 Dörrfrüchte (Aprikosen, Feigen, Äpfel); in kleinen Würfel geschnitten
1 Esslöffel Zucker
1 Beutel Schwarztee
200 Milliliter Wasser
2 Esslöffel Rum
200 Gramm Butter; weich
200 Gramm Zucker
1 Packung Vanillezucker
5 Eier
1 Prise Salz
500 Gramm Mehl
1 Packung Backpulver
1 Esslöffel Puderzucker

 

Zubereitungsanweisungen

Dörrfrüchte in kleine Würfel schneiden

Dörrfrüchte mit dem Zucker und dem Teebeutel in eine Schüssel geben.

Wasser aufkochen und darüber giessen.

Rum beifügen und alles 15 Minuten ziehen lassen. Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine Gugelhopfform ausbuttern und leicht bemehlen.

weiche Butter rühren, bis sich kleine Spitzchen bilden.

Zucker, Vanillezucker, Eier und Salz beifügen und alles zu einer schaumigen Masse aufschlagen.

Mehl und Backpulver mischen. Die Dörrfrüchte aus der Flüssigkeit heben und den Teebeutel entfernen. Mehl und verbliebene Flüssigkeit (etwa 100 Milliliter) in Portionen abwechslungsweise unter die Masse rühren. Am Schluss die Dörrfrüchte unterziehen; der Teig soll in Fetzen von der Kelle reissen. Falls der Teig noch zu dick ist, noch wenig Milch oder Rahm unterrühren. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Den Gugelhopf im 180 °C heissen Ofen auf der zweituntersten Rille etwa 50 Minuten backen (Nagelprobe machen).

Den Gugelhopf aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form stehen lassen, dann stürzen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Mit dem Puderzucker bestäuben und möglichst frisch geniessen.



Früchtegratin

Herkunft: Schweiz  Früchtegratin
Quellenangabe: saisonküche 7/2006
Kategorien: Desserts, Schweiz
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

1 Zitrone
2 Eier
1/2 Vanilleschote; halbiert
6 Esslöffel Zucker
250 Gramm Halbfettquark
30 Gramm Maisstärke
300 Gramm Kiwi oder Erdbeeren
2 Äpfel (Boskop); in feine Schnitze schneiden
wenig Puderzucker

 

Zubereitungsanweisungen

Ofengrill vorheizen.

Zitronen-Schale an einer feinen Raffel abreiben. Dann Zitrone halbieren. Eine Hälfte auspressen.

Eier in Eigelb und Eiweiss trennen.

Vanilleschote halbieren Mark herauskratzen und zum Eigelb geben.

Das Eiweiss steifschlagen und die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen. Weiterschlagen bis die Masse glänzt (Meringueage). Beiseite stellen.

Das Eigelb mit dem restlichen Zucker und der abgeriebenen Zitronenschale schaumig schlagen.

Halbfettquark mit Quark und Zitronensaft mischen.

Maisstärke darüber sieben. Eischnee darunter heben. Quarkmasse in 4 ofenfeste Förmen / Teller verteilen. Auf ein Blech stellen.

Wenige Kiwischeiben/Erdbeeren für die Garnitur beiseite legen. Rest in Stücke schneiden

Äpfel (Boskop), in feine Schnitze schneiden. Kiwi/Erdbeeren und Apfelschnitze tief in die Quarkmasse stecken. Blech ca 20 cm unter den Grill schieben. 10 – 15 Minuten goldbraun überbacken. Herausnehmen.

mit Puderzucker bestäuben. Mit den beiseite gelegten Früchten garnieren. Sofort servieren.


Rückblick Chochete 27. Oktober 2006

Wir durfen einen gelungenen Kochabend erleben. Es hat ausgezeichnet geschmeckt.

Von der Basilikum-Suppe mit Wermut blieb kein Tropfen übrig. Der Schreibende hat sich sogar dazu hinreissen lassen, die Pfanne fein säuberlich auszuschlecken.

Die Omeletten-Röllchen mit der Sauerkrautfüllung gehören zwar in die Kategorie der „deftigen“ Rezepte, aber es zeigt sich wieder einmal, dass meine Grossmutter schon recht hatte: „vom nei-tuen wirds Kraut fett“. Auch als eigentständige Mahlzeit können wir das absolut empfehlen.

Der Metzger hat uns ein wunderschönes, kompaktes Stück Hohrücken gegeben und das Resultat war hervorragend. Zusammen mit dem feinen Mix aus Cherrytomaten und gebratenen Pilzen war das einfach eine Wucht. Die Mais-Galetten waren ja schon vielfach mit dabei und werden immer noch geliebt.

Und nun zum Dessert: Eigentlich war das Rezept ja mit Himbeeren geplant. In der Migros haben mich dann aber frische Cranberries angelächelt. Da ich diese Früchte noch nie selber gekocht habe, wurde das Rezept dynamisch umgeformt. Auch das können wir uneingeschränkt weiter empfehlen. Die feine Säure und der Kirsch haben hervorragend harmoniert.

Rezepte Chochete 27. Oktober 2006



Menu:Chochete vom 27. Oktober 2006


Basilikum-Weinsuppe
Omelettenröllchen mit Sauerkrautfüllung überbacken
Hohrückenbraten (Rind) mit Pilzen und Cherrytomaten
Polenta-Galetten
Cranberry-Mascarpone Crème


Basilikum-Weinsuppe

Herkunft: Schweiz  Basilikum-Weinsuppe
Quellenangabe: Kochen 10/2006
Kategorien: Suppen, Schweiz
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

4 Bund Basilikum; Blätter von den Stielen gezupft
2 Esslöffel Butter
4 Esslöffel Mehl
600 Milliliter Gemüsebouillon
50 Milliliter Noilly Prat
100 Milliliter Rahm
wenig Zitrone
100 Milliliter Crème fraîche

 

Zubereitungsanweisungen

Basilikum – Blätter von den Stielen gezupft. Die Blätter 15 Sekunden im Salzwasser blanchieren. Sofort mit sehr kaltem Wasser abschrecken, ganz fein hacken.

Butter schmelzen

Mehl unter Rühren kurz dünsten

Mit Gemüsebouillon und Noilly Prat ablöschen. Aufkochen, auf kleinem Feuer 10 Minuten köcheln lassen.

Die Crème fraîche mit dem Rahm verrühren. Zur Suppe geben, 1 – 2 Minuten weiterkochen lassen. Unmittelbar vor dem Servieren das Basilikum beifügen. Die Suppe nach Belieben mit dem Stabmixer durchmixen und mit Salz, Pfeffer sowie Zitronensaft abschmecken.



Omelettenröllchen mit Sauerkrautfüllung überbacken

Herkunft: Schweiz  Omelettenröllchen mit Sauerkrautfüllung überbacken
Quellenangabe: Kochen 10/2006
Kategorien: Vorspeisen, Vegetarisch, Schweiz
Haltbarkeit: ,1 Tage gelagert,3 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

für die Omeletten
200 Gramm Mehl
200 Milliliter Milch
200 Milliliter Wasser
1 Teelöffel Salz
4 Eier; verquirlt
für die Füllung
1 Lauchstängel (oder 1/2 Wirz); in feine Streifen geschnitten
150 Gramm Bratspecktranchen; in Streifen geschnitten
1 Peperoncino
200 Gramm Champignon; in Scheiben geschnitten
500 Gramm Sauerkraut gekocht; abtropfen lassen
wenig Öl
1 Teelöffel Currypulver
etwas Salz und Pfeffer
1 Esslöffel Mehl
2 Esslöffel Crème fraîche
Zubereitung
100 Milliliter Milch
150 Gramm Gruyère; gerieben

 

Zubereitungsanweisungen

Mehl in eine Schüssel geben

Milch, Wasser, Salz mischen und unter Rühren mit dem Schwingbesen zum Mehl geben. Den Teig so lange schlagen, bis er glatt ist.

Eier, verquirlt zum Teig geben. 30 Minuten ruhen lassen. dann pro 4 Portionen 6 Omeletten herausbacken. Ofen auf 220° vorheizen.

Lauchstängel (oder 1/2 Wirz), in feine Streifen geschnitten

Bratspecktranchen, in Streifen geschnitten

Peperoncino der Länge nach aufschneiden, entkernen und in feine Streifen schneiden

Champignon, in Scheiben geschnitten

Sauerkraut gekocht, abtropfen lassen

Öl In einer beschichteten Bratpfanne das Öl erhitzen. Den Speck darin knusprig braten. Das vorbereitete Gemüse beifügen und 2 – 3 Minuten dünsten. Das Sauerkraut dazugeben und so lange kochen lassen, bis alle Flüssigkeit verdampft ist.

mit Curry, Salz und Pfeffer würzen

Mehl Pfanne vom Herd nehmen, Mehl unterziehen

Crème fraîche unter die Masse ziehen

Milch mit der restlichen Crème fraîche mischen. Die Füllung auf die Omeletten geben und satt aufrollen. Jede Omelette in 6 Stücke schneiden. Die Röllchen mit der Schnittseite nach oben dicht nebeneinader in eine Gratinform legen. Milch/Crème fraîche über die Röllchen giessen.

Gruyère, gerieben Röllchen mit dem Käse bestreuen und 10 Minuten überbacken.



Hohrückenbraten (Rind) mit Pilzen und Cherrytomaten

Herkunft: Schweiz  Hohrückenbraten (Rind) mit Pilzen und Cherrytomaten
Quellenangabe: Le Menu 9/2006
Kategorien: Bayern, Schweiz
Haltbarkeit: ,1 Tage gelagert,3 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 6 Person(en)

Zutaten

1 1/5 Kilogramm Hohrückenbraten vom Rind
wenig Salz und Pfeffer
wenig Bratbutter
1 Esslöffel Senf
für die Sauce
2 Esslöffel Tomatenpüree
100 Milliliter Wermutwein
400 Milliliter Bouillon
200 Milliliter Rahm
Beilage
6 Scheibe Frühstücksspeck; in Streifen geschnitten
100 Gramm Steinpilz; in Scheiben geschnitten
150 Gramm Champignon; in Scheiben geschnitten
2 Bundzwiebeln; in Ringe geschnitten
200 Gramm Cherrytomaten; kreuzweise eingeschnitten
1/2 Esslöffel Rosmarin und Thymian; gehackt

 

Zubereitungsanweisungen

Ofen auf 150 °C vorheizen. 1 Platte oder 1 Blech mitwärmen.

mit Salz und Pfeffer würzen

Braten rundum 5 Minuten anbraten. Auf die vorgewärmte Platte oder das Blech legen.

Braten mit Senf einpinseln. ca 1 3/4 bis 2 Stunden garen. Die Kerntemperatur soll 62 – 65 °C betragen. Teller und Saucière in den letzten 20 Minuten im Ofen mitwärmen.

Überschüssiges Bratfett mit Haushaltspapier auftupfen. In Bratpfanne Tomatenpüree zum Bratsatz geben, andämpfen.

Bouillon mit Wermuth und Bouillon ablöschen und auf 2/5 einkochen.

Rahm beifügen, nochmals leicht einköcheln, abschmecken.

Frühstücksspeck in Streifen geschnitten leicht anbraten, herausnehmen, beiseite stellen.

Steinpilz, in Scheiben geschnitten in Portionen in Bratbutter anbraten, herausnehmen.

Champignon, in Scheiben geschnitten in Portionen in Bratbutter anbraten, herausnehmen

Bundzwiebeln, in Ringe geschnitten andämpfen

Cherrytomaten, kreuzweise eingeschnitten dazugeben, zugedeckt 4 – 5 Minuten dämpfen.

Rosmarin und Thymian, gehackt dazugeben, Pilze und Speck zugeben, erhitzen, abschmecken. Die Sauce noch einmal erhitzen. Den Braten tranchieren. Je etwas Sauce auf die vorgewärmten Teller verteilen. Fleisch darauf anrichten. Gemüse und Speck dazulegen.



Polenta-Galetten

Herkunft: Schweiz  Polenta-Galetten
Quellenangabe: Pauli, Rezeptbuch der Küche
Schweizer Familie 9/2005
Kategorien: Reis-, Maisgerichte, Schweiz
Haltbarkeit: ,1 Tage gelagert,3 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 10 Person(en)

Zutaten

0.05 Liter Olivenöl
0.1 Kilogramm Zwiebeln; fein gehackt
0.01 Kilogramm Knoblauch; fein gehackt
1 Liter Bouillon
1 Stück Lorbeerblatt
250 Gramm Maisgriess
wenig Salz und Pfeffer
100 Gramm Sbrinz oder Parmesan; gerieben

 

Zubereitungsanweisungen

Vorbereitung

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken

Zubereitung

Zwiebeln und Knoblauch in Olivenoel glasig dünsten

Mit Bouillon ablöschen und zum Sieden bringen

Lorbeerblatt zufügen und mit Salz und Pfeffer würzen

Mais unter Rühren einrieseln lassen

Bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Rühren schwach sieden

Bei schwächster Hitze zugedeckt ziehen lassen

Nicht rühren

Lorbeerblatt entfernen

Reibkäse darunter mischen

Galetten

Mais auf umgekehrtem Backblech ausstreichen, auskühlen lassen

Mais-Galetten mit Förmchen ausstechen

in Bratbutter herausbraten



Cranberry-Mascarpone Crème

Herkunft: Schweiz  Cranberry-Mascarpone Crème
Quellenangabe: Le Menu 9/2006, abgewandelt
Kategorien: Desserts, Schweiz
Haltbarkeit: ,3 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

Cranberry Kompott
200 Gramm Zucker
500 Gramm Cranberries
Mascarpone-Crème
50 Gramm Zucker
50 Milliliter Milch
250 Gramm Mascarpone
150 Milliliter Rahm; steif geschlagen
Frucht Crème
1 Esslöffel Kirsch
1 Teelöffel Zitronensaft
1 Esslöffel Zucker
wenig Kardamompulver
wenig Cranberries; ganze Früchte

 

Zubereitungsanweisungen

Die Cranberries im Zuckersud kochen bis sie aufplatzen. Abschütten, abkühlen lassen.

Milch mit Zucker verrühren.

Mascarpone beifügen, glatt rühren.

Rahm, steif geschlagen Rahm unter die Creme ziehen.

Kirsch, Zitronensaft, Zucker und Kardamom mit dem Mixstab pürieren.

Beide Crèmen in Dessertgläser verteilen, untereinander heben, so dass ein Marmormuster entsteht. Mit Cranberries garnieren.


Rückblick Chochete 25. August 2006

Es war ein kleiner und feiner Kochabend am Freitag 25. August 2006. Wir waren 7 Köche und hatten ausgiebigst Zeit zu kochen und zu schwatzen. Das hat allen gut getan.

Die Gazpacho stand ja nicht zum erstenmal auf unserer Rezeptliste und passte wieder ausgezeichnet zu einem schönen Sommerabend. Geschmunzelt haben wir, weil unser Kollege die als Dekoration gedachte Ricotta kurzerhand mit in die Suppe rührte. Dem Geschmack hat das aber absolut keinen Abbruch getan.

Der Lauch-Käse-Flan können wir Euch wirklich empfehlen; sei es als Vorspeise oder dann als kleiner (vegetarischer) Snack. Unsere Soufflé-Förmchen haben eine gewellte Innenseite, das ist klar sub-optimal. Aus Förmchen mit glatter Wand kommen die Flans einfach viel besser heraus

Das Rezept für die „Klarinettli-Cordon-Bleu“ habe ich aus der Rezeptseite der Schweizer-Familie. Dort werden immer wieder regionale Spezialitäten vorgestellt. Das Klarinettli wurde seit Zählbeginn im Jahre 1989 schon über 20’000 mal serviert. Das Original ist im Gasthaus Rose in Kerns, Kanton Obwalden, zu haben. Wenn die Klarinettli so fein werden sollen wie das auf der Foto zu sehen ist, reichen 140 Gramm Fleisch pro Stück bestens. Und dann „hauen“ was der Holzhammer hergibt und die Folie erträgt. Das Fleisch sollte wirklich ganz dünn geklopft werden. Der Hinweis „…. langsam braten“ bezieht sich auch auf die Temperatur: bitte nicht zu heiss, damit es auch schön saftig bleibt.

Und nun zum Dessert: Das ist uns nicht ganz gelungen. Es war klar zu spüren, dass die Pfirsich-Weichkäse-Kombination sehr gut passen kann. Nur würde ich beim nächsten Mal den (essbaren) Rand des Brie schonungslos wegschneiden. Dieses Rezept sollte zudem möglichst mit hochreifen / überreifen Pfirsichen zubereitet werden – dann muss es herrlich schmecken !

Rezepte Chochete 25. August 2006



Menu: Chochete vom 25. August 2006


Gazpacho Ricotta
Lauch-Käse-Flan
Cordon-bleu Klarinettli
Pfirsichgratin mit Brie de Meaux


Gazpacho Ricotta

Herkunft: Spanien  Gazpacho Ricotta
Quellenangabe: Idee Glärnischhof, war Gurkensuppe mit Ricotta
Kategorien: Suppen, Spanien
Haltbarkeit: ,1 Tage gelagert,3 Tage gekühlt,3 Tage tiefgefroren
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

für die Suppe
1 Scheibe Toastbrot; entrindet
1 Esslöffel Weisswein- oder Sherryessig
1 Salatgurke, klein; geschält, entkernt, gewürfelt
400 Gramm Tomate rot, reif (auch Pellati); gehäutet, halbiert, entkernt
1 Knoblauchzehe; gepresst
0.3 Liter Hühnerbouillon
3 Schuss/Spur Tabasco
wenig Salz, Pfeffer aus der Mühle
1/2 Esslöffel Olivenöl; kaltgepresst
Garnitur
1 Esslöffel Ricotta (Hüttenkäse)
1 Bund Schnittlauch; fein geschnitten

 

Zubereitungsanweisungen

Das Toastbrot entrinden und im Essig einweichen

Die Gurke schälen, entkernen und würfeln

Die Tomaten kurz in kochendes Wasser tauchen. Häuten, halbieren und entkernen

Den Knoblauch in die Tomaten pressen

· ·

Gemüse und Toastbrot in den Mixer geben und pürieren.

Mit der kalten Bouillon auffüllen und weitermixen, bis die Suppe fein und sämig ist. Mit Tabasco, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und im Kühlschrank durchkühlen (idealerweise im Mixbecher).

· ·

Vor dem Servieren die Suppe noch einmal durchmixen oder gut verrühren.

In tiefen Tellern anrichten und ein paar Tropfen Olivenöl darüber träufeln.

Die Garnitur nach Belieben getrennt dazu reichen oder direkt auf die Suppe streuen.



Lauch-Käse-Flan

Herkunft: Schweiz  Lauch-Käse-Flan
Quellenangabe: Kochen 10-2005
Kategorien: Vorspeisen, Vegetarisch, Schweiz
Haltbarkeit: ,1 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

2 Lauchstangen (mittlere Grösse); in feine Ringe geschnitten
30 Gramm Butter
2 Esslöffel Olivenöl
4 Eier
200 Milliliter Milch
200 Milliliter Rahm
50 Gramm Parmesan; frisch gerieben
wenig Muskatnuß; frisch, gerieben
etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle
wenig Paniermehl
wenig Butter

 

Zubereitungsanweisungen

Backofen auf 170 °C vorheizen.

Lauchstangen (mittlere Grösse), rüsten, gut waschen, dunkelgrüne Teile wegschneiden, in feine Ringe schneiden.

Butter und Olivenöl in einer weiten Pfanne erhitzen. Den Lauch beifügen und darin weichdünsten. Abkühlen lassen.

Eier, Milch, Rahm und frisch geriebener Parmesan verquirlen. Den Lauch untermischen.

Die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

mittlere, feuerfeste Portionen-Souffléförmchen oder Tassen mit Butter ausstreichen und mit Paniermehl ausstreuen. Die Lauchmasse hineingeben.

Die Formen in eine Gratin- oder andere weitere Form stellen. Mit so viel kochendem Wasser umgiessen, dass die Formen gut zu einem Drittel im Wasserbad stehen. Sofort in den vorheizten Ofen auf die zweitunterste Rille geben und je nach Grösse der Form 35 – 45 Minuten gar ziehen lassen. Die Flans aus dem Ofen nehmen. Etwa 10 Minuten in der Form ruhen lassen. Dann sorgfältig dem Rand entlang lösen und auf vorgewärmte Teller stürzen.



Cordon-bleu Klarinettli

Herkunft: Schweiz  Cordon-bleu Klarinettli
Quellenangabe: Schweizer Familie 28, 2006
Rolf della Torre
Gasthaus Rose, Kerns
Obwalden
Kategorien: Fleisch, Schweiz
Haltbarkeit: ,1 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

600 Gramm Schweinsnierstück
8 Scheibe Schinkentranchen à ca 30 g
4 Scheibe Raclette-Käse; dünn geschnitten
etwas Mehl
1 Ei; aufgeschlagen
etwas Salz und Pfeffer
etwas Paniermehl
etwas Bratbutter
4 Spargelspitzen aus der Dose
4 Scheibe Bratspeck
4 Cornichons; in Scheiben geschnitten

 

Zubereitungsanweisungen

Schweinsnierstück in Portionen à 150 g schneiden, Taschen einschneiden, ganz dünn klopfen

die Taschen mit Schinken und Raclettekässe belegen. Das Ganze zusammenrollen.

Die Cordon-bleu durch das aufgeschlagene Ei ziehen, zurückhaltend würzen

im Paniermehl drehen

Unter zweitweisem Wenden langsam braten.

Die Spargelspitzen mit Speck umrollen und auch heiss machen (Mundstück).

Cornichons, in Scheiben geschnitten das gebratene Fleisch mit den Cornichons-Scheiben belegen (Tasten).



Pfirsichgratin mit Brie de Meaux

Herkunft: Schweiz  Pfirsichgratin mit Brie de Meaux
Quellenangabe: saisonküche 8 – 2006
Kategorien: Desserts, Schweiz
Haltbarkeit: ,1 Tage gelagert,3 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

wenig Butter
4 Pfirsich, reif; in feine Schnitze geschnitten
4 Esslöffel Pfirsichlikör
1 Ei; verquirlt
100 Milliliter Rahm
0.5 Teelöffel Salz
4 Teelöffel Zucker
100 Gramm Brie de Meaux; in Würfel geschnitten

 

Zubereitungsanweisungen

Mit Butter die Gratinform (-förmchen) ausbuttern

Pfirsiche in feine Schnitze geschnitten in die Gratinförmchen verteilen.

mit dem Likör beträufeln und beiseite stellen. Backofen auf 180 °C vorheizen.

Ei, verquirlt,

Rahm, Salz und Zucker zugeben und gut mischen. Guss beiseite stellen.

Brie de Meaux, in Würfel geschnitten über die Pfirsiche verteilen. Den Guss darüber giessen.

Die Förmchen in die obere Hälfte des Ofens schieben. 10 Minuten gratinieren. Dessert noch warm servieren.


Rückblick Chochete 9. Juni 2006

Warum waren wir nur zu acht ? Da hatte wohl Meister Fussball seinen ganzen Einfluss geltend gemacht. Das hat aber auch seine unbestreitbaren Vorteile. Jeder hatte etwas zu tun und konnte sich satt kochen.

Die Suppe hat uns ausgezeichnet geschmeckt; fast alle haben sich trotz Sommer-Figur-Ansprüchen einen Nachschlag gegönnt.

Der Zander im Fischmarkt hat mir überhaupt nicht gefallen, da habe ich zu Red Snapper gegriffen. Das hat dem Rezept überhaupt keinen Abbruch getan, es war wirklich sehr, sehr gut.

Das Geschnetzelte mit den feinen Pilzen und den Weintrauben hat uns wirklich in den Kram gepasst. Wir empfehlen aber das Fleisch nicht zu schnetzeln sondern als feines Ragout zu schneiden. Dann passt es viel besser zur Struktur der anderen Zutaten.

Irgendwie war ich in der Vorbereitung der Meinung, dass wir zum Hauptgang noch einen passenden Farbklecks brauchen. Daher die Idee zum Spinat mit den Linsen. Aber alle waren sich einig: im besten Fall war es einfach das falsche Rezept zum falschen Zeitpunkt. Es wäre zu überlegen, ob dieses sehr trockene Gericht nicht besser mit ein bisschen Kokosmilch sämiger gestaltet werden sollte. Wir haben das Rezept so abgeändert.

Die Valser Hexenpolenta fand dafür uneingeschränkten Zuspruch. Das hat einfach sehr gut gepasst mit dem süssen Element der Rosinen.

Unser Dessert hat wieder voll überzeugt. Der Calvados hat sich an den Äpfeln „verloren“, eine wahre Schleckerei.

Hier noch ein Hinweis zu unserem Programm „Ambrosia“: Nach einer eher ruhigeren Phase haben wir das Programm im ersten Halbjahr 2006 stark ausgebaut. Neu hat Ambrosia eine kleine Adressverwaltung, damit wir uns zu den Menüs auch merken können, welche Gäste mit dabei waren. Damit lässt sich dann auch ganz einfach feststellen, mit welchen Rezepten wir einen bestimmten Gast bis heute schon bekocht haben. Damit nicht genug: zu jedem Gang im Menü kann jetzt auch ein strukturierter Weineintrag gemacht werden, der mit dem Weinlexikon verbunden ist. Zu guter Letzt haben wir auch noch eine ausgefeilte Literaturverwaltung eingebaut. Es können z.B. die Inhaltsverzeichnisse von Kochheften oder -büchern erfasst werden, ohne dass jedes Rezept gleich voll eingetippt werden muss. Bei der ausgeklügelten Suche in Ambrosia findet man(n) dann jedes bekannte Rezept, sei es elektronisch oder mit einem Hinweis, in welchem Kochbuch und auf welcher Seite.

Rezepte Chochete 9. Juni 2006



Menu:Chochete vom 9. Juni 2006


Lattichsuppe mit Schinken
Zander auf Spargelstreifen
Geschnetzeltes nach Winzerart
Valser Hexenpolenta
Spinat mit Linsen
Crêpes-Teig
Äpfel flambiert mit Calvados


Lattichsuppe mit Schinken

Herkunft: Schweiz  Lattichsuppe mit Schinken
Quellenangabe: Kochen 05/2006
Kategorien: Suppen, Schweiz
Haltbarkeit: ,3 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

2 Lattich, mittlere Köpfe
1 Kartoffel; sehr klein gewürfelt
1 Zwiebel, klein; gehackt
1 Esslöffel Butter
100 Milliliter Noilly Prat
600 Milliliter Gemüsebouillon
200 Milliliter Halbrahm
100 Gramm Schinken; dünn geschnitten

 

Zubereitungsanweisungen

Sehr grobe und unschöne Lattichblätter entfernen. Restliche Blätter auslösen, dabei die Lattichherzen beiseite legen. Die Blätter in Streifen schneiden. Die Lattichherzen in feine Streifchen schneiden, als Garnitur zur Seite stellen.

Butter In einer mittleren Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln glasig dünsten.

Kartoffeln und Noilly Prat dazugeben und 5 Minuten garen.

Gemüsebouillon dazugiessen, Lattichstreifen dazugeben. 5-8 Minuten kochen lassen, bis die Kartoffelwürfel weich sind. Mit dem Stabmixer oder im Mixer fein pürieren.

Halbrahm beifügen. Wenn nötig mit Wasser verdünnen, aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schinken in kleine Vierecke schneiden.

Die Suppe in vorgewärmte tiefe Teller schöpfen und mit den Lattichherzstreifen sowie dem Schinken bestreuen. Sofort servieren.



Zander auf Spargelstreifen

Herkunft: Schweiz  Zander auf Spargelstreifen
Quellenangabe: Schweizer Familie 18-2005
Kategorien: Fisch, Vorspeisen, Schweiz
Mengenangaben für: 4 Portion(en)

Zutaten

1 Schalotte; fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe; fein gewürfelt
80 Gramm Butter
150 Milliliter Weisswein
200 Milliliter Fisch-Fonds
100 Gramm Doppelrahm
2 Esslöffel Tandoori-Paste
1 Teelöffel Kurkumapulver
2 Esslöffel Schlagrahm
250 Gramm Spargel grün; geschält, in feine Streiffen geschnitten
500 Gramm Spargel weiss; geschält, in feine Streifen geschnitten
200 Milliliter Geflügelfond
2 Tomaten; gewürfelt
wenig Mehl
wenig Öl
600 Gramm Zanderfilet mit Haut; portioniert
50 Gramm Butter
wenig Korianderblätter

 

Zubereitungsanweisungen

Sauce

Schalotte und Knoblauchzehe, fein gewürfelt in Butter anschwitzen.Weisswein ablöschen, fast ganz einkochen.

Fisch-Fonds zugeben, auf einen Drittel reduzieren

Doppelrahm beifügen, unter Rühren kurz aufkochen.

Tandoori-Paste beifügen

Kurkumapulver dazugeben, abschmecken, mixen, durch ein Sieb passieren. Die Sauce vor dem Servieren aufmixen, Schlagrahm unterheben.

Spargel grün, geschält, in feine Streiffen geschnitten

Spargel weiss, geschält, in feine Streifen geschnitten

Die weissen Spargelschalen mit dem Geflügelfond aufkochen, 5 Minuten ziehen lassen, absieben.

Tomaten würfeln

Die portionierten Zanderfilet mit Haut mit Mehl bestäuben. In Öl auf jeder Seite 3 bis 4 Minuten braten.

Fond mit kalter Butter aufkochen, Spargelstreifen darin gar kochen. Absieben. Spargelstreifen auf Tellern anrichten, mit Tomatenwürfeln bestreuen. Fisch auf die Spargeln setzen. Sauce (aufgemixt, Schlagrahm untergezogen) beigeben.

mit Korianderblätter garnieren



Geschnetzeltes nach Winzerart

Herkunft: Schweiz  Geschnetzeltes nach Winzerart
Quellenangabe: Kochedn 06-2006
Kategorien: Fleisch, Schweiz
Haltbarkeit: ,1 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

100 Gramm Speckwürfeli
wenig Salz und Pfeffer aus der Mühle
wenig Paprika süss
500 Gramm Rindsragout; in 1cm Stücke geschnitten
1 Esslöffel Mehl
1 Esslöffel Bratbutter
1 Zwiebel, mittel; fein gehackt
1 Esslöffel Tomatenpüree
200 Milliliter Rotwein, kräftig
5 Zweig Thymian
200 Milliliter Bouillon
200 Gramm Eierschwämmchen; gerüstet, evtl halbiert
1 Esslöffel Butter
50 Gramm Weintrauben rot; halbiert und entkernt
50 Gramm Weintrauben weiss; halbiert und entkernt
50 Milliliter Rahm

 

Zubereitungsanweisungen

Speckwürfeli In einer Bratpfanne im eigenen Fett knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das Speckfett in der Bratpfanne zur Seite stellen.

Rindsragout – in 1 cm Stücke geschnitten: Mit Salz, Pfeffer und süsser Paprika kräftig würzen.

Mehl über das gewürzte Fleisch stäuben

Die Bratbutter zum Speckfett in die Bratpfanne geben. Das Fleisch in Portionen kräftig anbraten. Herausnehmen.

Eine mittlere Zwiebel, fein gehackt im Bratensatz glasig dünsten.

Tomatenpüree beifügen und kurz mitrösten.

Mit kräftigem Rotwein ablöschen. Speck und Geschnetzeltes wieder beifügen.

Thymianzweige und die Bouillon beifügen. Zugedeckt 30 – 40 Minuten leise kochen lassen, bis das Fleisch weich ist.

Die gerüsteten und evtl halbierten Eierschwämmchen in einer beschichteten Bratpfanne in der heissen Butter etwa 8 Minuten braten. Der Pilzsaft muss vollständig verdampfen.

Weintrauben waschen, halbieren und entkernen

Eierschwämmchen und Rahm zum Fleisch geben. Trauben beifügen und alles nur noch gut heiss werden lassen, dann das Geschnetzelte sofort servieren.



Valser Hexenpolenta

Herkunft: Schweiz  Valser Hexenpolenta
Quellenangabe: Schweizer Familie 11-2006
Kategorien: Reis-, Maisgerichte, Schweiz
Haltbarkeit: ,1 Tage gelagert,3 Tage gekühlt
Mengenangaben für: 4 Portion(en)

Zutaten

1 Zwiebeln; grob geschnitten
1 Esslöffel Butter
wenig Salz und Pfeffer aus der Mühle
wenig Muskatnuss; gemahlen
900 Milliliter Wasser
300 Gramm Bramata (grobe Polenta)
100 Gramm Parmesan; gerieben
500 Milliliter Rahm
80 Gramm Rosinen
200 Gramm Bergkäse viertelfett; gerieben

 

Zubereitungsanweisungen

Die rob geschnitte Zwiebel goldgelb anschwitzen.

Mit dem Wasser ablöschen, mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und gemahlenem Muskat würzen. und aufkochen.

Bramata (grobe Polenta) dazugeben und zugedeckt 30 Minuten auf schwachem Feuer ziehen lassen, bis die Flüssigkeit eingekocht ist.

Die Hälfte des geriebenen Parmesan unterziehen

Die Rosinen im Rahm sämig kochen und mit Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Fertige Polenta beigeben, gut verrühren.

Den geriebenen Bergkäse darunterziehen, bis er Fäden zieht. Mit restlichem Parmesan servieren.



Spinat mit Linsen

Herkunft: Indien  Spinat mit Linsen
Quellenangabe: Kochen 4-2005
Kategorien: Gemüse, Vegetarisch, Indien
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

1 Kilogramm Spinat
250 Gramm Linsen gelb oder rot
1 Zwiebel. gross; fein geschnitten
4 Knoblauchzehen; fein gehackt
1 Chillischote (oder Peperoncino); halbiert, entkernt, gehackt
75 Gramm Cashewnüsse; grob gehackt
50 Milliliter Gemüsebouillon
75 Milliliter Olivenöl
300 Milliliter Kokosmilch

 

Zubereitungsanweisungen

Spinat gründlich waschen. Tropfnass in eine grosse Pfanne geben und nur solange dünsten, bis er gerade zusammengefallen ist. In ein Sieb abschütten und gut ausdrücken.

Linsen gelb oder rot in reichlich Salzwasser weich kochen (10 – 15 Minuten). Abschütten und gut abtropfen lassen.

Zwiebel und Knoblauch fein geschnitten/gehackt.

Chillischote (oder Peperoncino), halbiert, entkernt, gehackt. Die Cashewnüsse hacken.

Olivenöl in einer weiten Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Cashewnüsse darin anrösten. Spinat, Linsen und Bouillon beifügen und alles nur noch erhitzen. Wenn nötig mit Salz nachwürzen.

Mit Kokosmilch abbinden



Crêpes-Teig

Herkunft: Frankreich  Crêpes-Teig
Quellenangabe: KISAG
Kategorien: Desserts, Frankreich
Mengenangaben für: 20 Stück(e)

Zutaten

250 Gramm Mehl
1 Esslöffel Zucker
500 Milliliter Milch
1 Esslöffel Öl
3 Eier

 

Zubereitungsanweisungen

Mehl, Zucker, Milch, Öl und Eier verrühren und 45 Minuten stehen lassen



Äpfel flambiert mit Calvados

Herkunft: Frankreich  Äpfel flambiert mit Calvados
Quellenangabe: Le Menü
Kategorien: Desserts, Frankreich
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

4 Äpfel; geschält, Kern entfernt
wenig Zitronensaft
4 Esslöffel Zucker
etwas Bratbutter
100 Milliliter Calvados
4 Portion(en) Vanilleglace

 

Zubereitungsanweisungen

Äpfel schälen, Kern entfernen und quer in Scheiben schneiden

Die Äpfelscheiben mit Zitronensaft beträufeln

Bratbutter erhitzen. Äpfel hineinlegen und unter mehrmaligem Wenden goldgelb braten bis die Äpfel gar sind. Zucker darüber streuen, mischen. Äpfel weiter braten, bis sich der Zucker aufgelöst hat resp. leicht caramelisiert.

Calvados darüber giessen und mit einem Streichholz anzünden. Äpfel flambieren.

Vanilleglace mit Äpfeln auf Desserttellern oder in einer Crêpe anrichten, Flüssigkeit darüber giessen.