Rückblick zur Chochete vom 28. Juni 2019

Der Bericht von der letzten Chochete kommt ein bisschen verspätet, die Technik hat nicht mitgespielt. Und ich hoffe, dass dieses Mal der Kochbrief auch bei Allen ankommt, das scheint das letzte Mal ein bisschen geklemmt zu haben.

Wir hatten einen ganz tollen Abend, geschlemmt haben wir und uns trotzdem nicht überessen. Gestartet sind wir mit einer Lachsforellen-Bouillabaisse. Das Rezept behauptet zwar die Zubereitung sei zeitlich kein Problem, stimmt nicht ganz. Bis das Gemüse alles gerüstet ist – braucht seine Zeit. Aber der Aufwand lohnt sich 100 %-ig.

Der Reisauflauf knüpft an eine Kindheitserinnerung an. Meine Mutter machte einen Auflauf mit Hackfleisch, Sauerkraut und Reis. Das Rezept hier bringt ein grünes Gemüse anstelle des Sauerkrauts. Angedacht waren Krautstiele, waren aber nicht zu haben. Auch Pak Choi macht sich ganz toll in diesem Rezept.

Der Bohnensalat mit den Pfirsich-Schnitzen hat uns sehr angenehm von Suppe bis zur Lammhuft begleitet. Da waren keine zusätzlichen «Karbs» nötig.

Otti hat sich mächtig ins Zeugs geworfen und eine rezeptierte Zitronenmelisse-Sauce in eine Petersiliensauce uminterpretiert. Schon komisch, alle Gärten stehen voll von Melisse aber in den Läden ist das Kraut partout nicht zu kaufen. So haben wir geschwelgt.

Sommerlich feierlich wurde dann das Dessert weggeputzt. Leicht warm, hat sich der Kirschen-Clafoutis (ein Mittelding zwischen Auflauf und Kuchen) bestens präsentiert.

Wo wir noch ein bisschen besser werden müssen (oder aufmerksamer) ist die Schlussreinigung der Schulküche. Leider haben wir in einem Backofen ein Auflaufgeschirr und den Rest der Sauce im Kühlschrank vergessen. Herzlichen Dank an die Uitiker-Kollegen die unsere Ehre übers Wochenende wieder sauber geputzt haben.

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