Archiv der Kategorie: Chochete (Kochabend)

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Rezepte Chochete 2. November 2012


Menu:Chochete (02.11.2012)

Kohlrabisuppe mit Curry und Speckspiesschen
Caesar’s Salad
Schnitzel: Jägerschnitzel
Schnitzel: Stroganoff
Schnitzel: Zigeunerschnitzel
Schnitzel: Zitronenschnitzel
Maiskugeln gefüllt
Profiteroles mit Calvados-Creme

Kohlrabisuppe mit Curry und Speckspiesschen

Herkunft: Deutschland  Kohlrabisuppe mit Curry und Speckspiesschen
Quellenangabe: Kochen 11 – 2007
Kategorien: Suppen, Deutschland
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

600 Gramm Kohlrabi (Bodenkohlrabi)
2 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer, frisch, 2 cm lang
1 Peperoncino, rot
etwas Bratbutter
1 Esslöffel Currypulver, mild
800 Milliliter Gemüsebouillon
12 Scheibe Bratspeck mager
1 Bund Petersilie
250 Milliliter Kokosmilch

 

Zubereitungsanweisungen

Kohlrabi (Bodenkohlrabi) schälen und in 1 cm grosse Würfel schneiden.

Einige schöne grüne Zwiebelröhrchen für die Garnitur in dünne Ringe schneiden und beiseite legen. Die Zwiebeln rüsten, hacken.

Knoblauchzehen schälen und hacken

Ingwer schälen und fein reiben.

Vom Peperoncino 8 sehr dünne Ringe abschneiden und beiseite legen. Den restlichen Peperonicino entkernen, in Streifen und diese in kleine Würfel schneiden

Bratbutter in einer mittleren Pfanne die Bratbutter erhitzen. Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Peperoncinowürfelchen darin glasig dünsten. Die Kohlrabi beifügen.

Currypulver, mild darüberstreuen und alles unter Wenden 2 – 3 Minuten mitdünsten.

Gemüsebouillon beifügen und alles zugedeckt auf mittlerem Feuer etwa 20 Minuten leise kochen.

Bratspeck mager je 3 Tranchen Bratspeck wellenförmig auf einen Holzspiess stecken.

Die Petersilie fein hacken.

Wenn die Kohlrabi weich geworden sind, die Kokosmilch zur Suppe giessen und diese mit dem Stabmixer fein pürieren. Nochmals aufkochen, die Petersilie beifügen und die Suppe mit Salz und soweit nötig, auch mit Curry abschmecken.

Kur vor dem Servieren  in einer Bratpfanne die Speckspiesschen im eigenen Fett langsam knusprig braten. Die Suppe in grossen Tassen oder Schalen anrichten, mit den beiseite gelegten Zwiebelröhrchen- und Peperonciniringen garnieren und je ein Speckspiesschen über die Suppe legen.



Caesar’s Salad

Herkunft: USA  Caesar's Salad
Quellenangabe: e&t Oktober 2012
Kategorien: , USA
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

die Sauce
1 Knoblauchzehe; in feine Scheiben geschnitten
25 Gramm Sardellenfilets (in Öl)
10 Gramm Parmesan; fein gerieben
125 Milliliter Traubenkernöl (zimmerwarm)
1 Teelöffel Senf mittelscharf, zimmerwarm
1 Ei
3 Esslöffel Milch
1 Esslöffel Crème fraîche
etwas Saft einer halben Zitrone
etwas Salz und Pfeffer
Croutons / Brotwürfel
60 Gramm Weissbrot / Ciabattawürel
10 Gramm Butter
Zubereitung
40 Gramm Parmesan; gehobelt (in Spänen)
500 Gramm Lattich, Romana-Salatköpfe

 

Zubereitungsanweisungen



Schnitzel: Jägerschnitzel

Herkunft: Deutschland  Schnitzel: Jägerschnitzel
Quellenangabe: e&t Oktober 2012
Kategorien: Kalb, Deutschland
Mengenangaben für: 2 Person(en)

Zutaten

für die Schnitzel
300 Gramm Kalbsschnitzel, gut abgehangen
wenig Salz und Pfeffer
etwas Mehl
1 Portion(en) Öl (hocherhitzbar)
Jägersauce
10 Gramm Steinpilz; getrocknet
10 Gramm Mehl
10 Gramm Butter
350 Gramm Pilze gemischt
60 Gramm Speck,; durchwachsen
2 Zwiebeln
2 Zweig Thymian
1 Esslöffel Tomatenmark
250 Milliliter Rotwein
200 Milliliter Kalbsfond
5 Esslöffel Vollrahm
etwas Salz, Pfeffer und Zucker
3 Zweig Petersilie (flach); abgezupft

 

Zubereitungsanweisungen

Kalbs-Fleisch frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, es muss beim Braten Raumtemperatur haben. Schnitzel zwischen 2 Lagen Klarsichtfolie legen, vorsichtig mit einem Plattierer (oder mit dem Boden einer Stielpfanne) flach klopfen.

Schnitzel mit Salz und Pfeffer würzen.

Schnitzel im Mehl wenden, überschüssiges Mehl abklopfen.

genügend Öl (damit das Schnitzel in der Pfanne nicht ansetzt) in einer grossen Pfanne bis vor den Rauchpunkt erhitzen. Schnitzel bei grosser Hitze portionenweise auf jeder Seite 1 – 2 Minuten braten. Fleisch herausnehmen, wenn es auf beiden Seiten gut gebräunt ist.

Die Jägersauce

die getrockneten Pilze 15 Minuten in nicht zuviel Wasser einweichen, abtropfen lassen. Das Einweichwasser unbedingt aufbewahren. Die Steinpilze grob hacken.

Mehl und Butter verkneten (Mehlbutter)

gemischte Pilze putzen und in mundgerechte Stücke schneiden

Speck fein würfeln und in einem Topf bei mittlerer Hitze knusprig braten. Speck aus dem Topf nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Zwiebeln fein würfeln und in der Speckpfanne bei starker Hitze unter Wenden andünsten.

frische Pilze und Thymian zugeben und andünsten. Steinpilze zugeben.

Tomatenmark zugeben und unter rühren anrösten

Mit Rotwein und dem Pilzwasser ablöschen und fast vollständig einkochen lassen

Mit Kalbsfond und Rahm auffüllen und aufkochen. Mehlbutter einrühren und sprudeln kochen lassen, damit die Sauce abbinden kann (sicher 10 Minuten).

mit Salz, Pfeffer und wenig Zucker würzen. Speck dazugeben und warm halten.

abgezupfte Petersilienblätter fein hacken. Schnitzel mit der Sauce anrichten und der Petersilie bestreuen. Sofort servieren



Schnitzel: Stroganoff

Herkunft: Deutschland  Schnitzel: Stroganoff
Quellenangabe: e&t Oktober 2012
Kategorien: Kalb, Deutschland
Mengenangaben für: 2 Person(en)

Zutaten

für die Schnitzel
300 Gramm Kalbsschnitzel, gut abgehangen
wenig Salz und Pfeffer
etwas Mehl
1 Portion(en) Öl (hocherhitzbar)
für die Stroganoff-Sauce
10 Gramm Morcheln getrocknet
80 Gramm Schalotten; fein gewürfelt
250 Gramm Champignons frisch, braun
60 Gramm Cornichons; fein würfeln
2 Zweig Dill
2 Esslöffel Öl
1 Esslöffel Butter
250 Milliliter Kalbsfond
0.5 Teelöffel Estragon, getrocknet
1 Teelöffel Dijon-Senf
100 Gramm Crème fraîche
wenig Zitronensaft
wenig Salz, Pfeffer und Zucker
2 Teelöffel Maizena oder Saucenbinder

 

Zubereitungsanweisungen

Kalbs-Fleisch frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, es muss beim Braten Raumtemperatur haben. Schnitzel zwischen 2 Lagen Klarsichtfolie legen, vorsichtig mit einem Plattierer (oder mit dem Boden einer Stielpfanne) flach klopfen.

Schnitzel mit Salz und Pfeffer würzen.

Schnitzel im Mehl wenden, überschüssiges Mehl abklopfen.

genügend Öl (damit das Schnitzel in der Pfanne nicht ansetzt) in einer grossen Pfanne bis vor den Rauchpunkt erhitzen. Schnitzel bei grosser Hitze portionenweise auf jeder Seite 1 – 2 Minuten braten. Fleisch herausnehmen, wenn es auf beiden Seiten gut gebräunt ist.

getrocknete Morcheln 20 Minuten in warmem Wasser einweichen (10-fache Wassermenge zu Gewicht), anschliessend abtropfen lassen. Das Einweichwasser ein mit Küchenpapier ausgelegtes Sieb giessen und aufbewahren. Morcheln je nach Grösse halbieren oder vierteln.

Schalotten fein würfeln

Champignons putzen und vierteln

Cornichons fein würfeln

Dillspitzen abzupfen und grob hacken

Öl in einem grossen flachen Topf erhitzen. Die Champignons darin 3 – 4 Minuten bei starker Hitze anbraten und herausnehmen.

Butter im selben Topf erhitzen. Schalotten darin glasig dünsten. Morcheln zugeben und kurz mitdünsten.

Einweichwasser und Kalbsfond zugiessen, kurz einkochen.

Pilze, Estragon, Senf und Schmand (resp. Crème fraîche mit einem Spritzer Zitronensaft) zugeben

mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen

Maizena oder Saucenbinder mit kaltem Wasser anrühren, Sauce binden. Cornichons zugeben und warm halten.



Schnitzel: Zigeunerschnitzel

Herkunft: Deutschland  Schnitzel: Zigeunerschnitzel
Quellenangabe: e&t Oktober 2012
Kategorien: Kalb, Deutschland
Mengenangaben für: 2 Person(en)

Zutaten

für die Schnitzel
300 Gramm Kalbsschnitzel, gut abgehangen
wenig Salz und Pfeffer
etwas Mehl
1 Portion(en) Öl (hocherhitzbar)
Zigeunersauce
3 Peperoni (rot, gelb und grün)
1 Spitzpaprika, rot
3 Zwiebeln; in dünne Ringe schnitten
2 Knoblauchzehe; in dünne Scheiben geschnitten
2 Lorbeerblätter
1 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Tomatenmark
200 Milliliter Weisswein
250 Milliliter Kalbsfond
etwas Salz, Pfeffer und Zucker

 

Zubereitungsanweisungen

Kalbs-Fleisch frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, es muss beim Braten Raumtemperatur haben. Schnitzel zwischen 2 Lagen Klarsichtfolie legen, vorsichtig mit einem Plattierer (oder mit dem Boden einer Stielpfanne) flach klopfen.

Schnitzel mit Salz und Pfeffer würzen.

Schnitzel im Mehl wenden, überschüssiges Mehl abklopfen.

genügend Öl (damit das Schnitzel in der Pfanne nicht ansetzt) in einer grossen Pfanne bis vor den Rauchpunkt erhitzen. Schnitzel bei grosser Hitze portionenweise auf jeder Seite 1 – 2 Minuten braten. Fleisch herausnehmen, wenn es auf beiden Seiten gut gebräunt ist.

Im Backofen: Grill vorheizen. Die Peperoni putzen, vierteln, entkernen und mit der Hauseite nach oben auf ein Backblech legen. Auf der zweiten Schiene von oben unter dem vorgeheizten Backofengrill 10 – 12 Minuten grillen, bis die Haut schwarze Blasen wirft. Dann aus dem Ofen nehmen und mit einem feuchten Tuch bedecken oder in einen Gefrierbeutel geben und ausdämpfen lassen. Paprika häuten und in etwa 1cm dünne Streifen schneiden.

Spitzpaprika, rot putzen und in ca. 0.5 cm dünne Ringe schneiden

Zwiebeln, in dünne Ringe schneiden

Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden

Butter in einem flachen Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Lorbeer darin glasig dünsten. Spitzpaprika beigeben und kurz mitdünsten.

Tomatenmark zugeben und unter rühren anrösten

mit Weisswein ablöschen und den Wein fast vollständig einkochen lassen

mit Kalbsfond auffüllen, gegrillte Paprika zugeben

mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen, Sauce in 5 – 10 Minuten sämig einkochen lassen. Dann noch einmal mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.



Schnitzel: Zitronenschnitzel

Herkunft: Deutschland  Schnitzel: Zitronenschnitzel
Quellenangabe: e&t Oktober 2012
Kategorien: Kalb, Deutschland
Mengenangaben für: 2 Person(en)

Zutaten

für die Schnitzel
300 Gramm Kalbsschnitzel, gut abgehangen
wenig Salz und Pfeffer
etwas Mehl
1 Portion(en) Öl (hocherhitzbar)
Zitronensauce
300 Milliliter Kalbsfond
1 Zitrone
100 Milliliter Weisswein
2 Zweig Rosmarin
2 Esslöffel Kapern
2 Teelöffel Maizena oder Saucenbinder
wenig Salz, Pfeffer und Zucker

 

Zubereitungsanweisungen

Kalbs-Fleisch frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, es muss beim Braten Raumtemperatur haben. Schnitzel zwischen 2 Lagen Klarsichtfolie legen, vorsichtig mit einem Plattierer (oder mit dem Boden einer Stielpfanne) flach klopfen.

Schnitzel mit Salz und Pfeffer würzen.

Schnitzel im Mehl wenden, überschüssiges Mehl abklopfen.

genügend Öl (damit das Schnitzel in der Pfanne nicht ansetzt) in einer grossen Pfanne bis vor den Rauchpunkt erhitzen. Schnitzel bei grosser Hitze portionenweise auf jeder Seite 1 – 2 Minuten braten. Fleisch herausnehmen, wenn es auf beiden Seiten gut gebräunt ist.

Kalbsfond offen auf die Hälfte einkochen

ein Drittel der Zitronenschale abreiben, zur Seite stellen. Zwei Drittel der Zitrone(n) in dünne Scheiben schneiden.

Bratensatz mit Weisswein ablöschen und kurz einkochen. Kalbsfond zugeben.

Rosmarin und Zitronenscheiben zugeben und aufkochen

Kapern zugeben

Maizena oder Saucenbinder mit wenig kaltem Wasser anrühren und die Sauce damit binden

Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Die abgeriebene Zitronenschale beigeben. Schnitzel allenfalls in der Sauce kurz erwärmen, dann mit der Sauce und den Zitronenscheiben anrichten.



Maiskugeln gefüllt

Herkunft: Deutschland  Maiskugeln gefüllt
Quellenangabe: Menu 6 – 2007
Kategorien: Reis-, Maisgerichte, Deutschland
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

750 Milliliter Milchwasser (halb Milch, halb Wasser)
1 Teelöffel Salz
175 Gramm Bramata (grobe Polenta)
3 Esslöffel Sbrinz gerieben
für die Füllung
125 Gramm Kräuter-Frischkäse
4 Esslöffel Mandel gemahlen
etwas Pfeffer aus der Mühle
1 Portion(en) Bratbutter

 

Zubereitungsanweisungen

Salz zum Milchwasser (halb Milch, halb Wasser) geben, aufkochen

Bramata (grobe Polenta) unter Rühren einlaufen lassen, gemäss Zubereitungsanweisunge der Bramata fertig stellen.

Sbrinz einrühren, Mais auskühlen lassen.

Für die Füllung alle Zutaten mischen, haselnussgrosse Kügelchen formen. 1-2 Esslöffel Mais mit nassen Händen flach drücken, 1 Frischkäsekügelchen in die Mitte geben, mit nassen Händen eine Kugel formen, so dass die Füllung vollständig von Mais umgeben ist.

Die Maiskugeln portionenweise in der heissen Bratbutter rundum 5 – 8 Minuten braten. im 100°C vorgeheizten Ofen  warm stellen.



Profiteroles mit Calvados-Creme

Herkunft: Deutschland  Profiteroles mit Calvados-Creme
Quellenangabe: e&t Oktober 2010
Kategorien: Desserts, Deutschland
Mengenangaben für: 6 Stück

Zutaten

Profiteroles
40 Gramm Butter
80 Gramm Mehl
1 Prise Salz
100 Milliliter Wasser
2 Eier
1/4 Teelöffel Backpulver
für die Calvados – Creme
1 Stück Gelatine, weiss
150 Gramm Kuvertüre, weiss
1 Ei
3 Esslöffel Calvados
300 Milliliter Schlagrahm
2 Esslöffel Zitronensaft
1 Apfel
30 Gramm Zucker
1 Esslöffel Butter

 

Zubereitungsanweisungen

Ofen vorheizen (Umluft 200 °C)

Wasser, Butter und das Salz aufkochen. Mehl zugeben und mit einem Kochlöffel rühren, bis sich ein Kloss bildet und der Topfboden einen weissen Belag bekommt. Masse in eine Rührschüssel geben und etwas abkühlen lassen.

Mit den Quirlen des Handrührers die Eier nacheinander unterrühren.

Backpulver zugeben und gut unterrühren. Teigmasse in einen Spritzbeutel mit grosser Lochtülle füllen und runde Tupfen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen. Im vorgeheizten Backofen 22 – 25 Minuten backen. Die Profiteroles senkrecht mittig einschneiden, aber nicht durchschneiden. Profiteroles auf einem Gitter abküzhlen lassen.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Die Kuvertüre hacken und in einem Schlagkessel über dem heissen Wasserbad schmelzen.

Ei und Calvados in einem anderen Gefäss über dem heissen Wasserbad cremig-dicklich aufschlagen. Gelatine gut ausdrücken und in der heissen Eimasse auflösen. Kuvertüre unterrühren und die Masse abkühlen lassen.

Schlagrahm steif schlagen und unter die Masse heben. Solange wie möglich (4 Stunden) zugedeckt kalt stellen.

Apfel vierteln, entkernen, in Spalten schneiden und sofort mit Zitronensaft vermengen.

Zucker in einer Pfanne karamelisieren

Butter zugeben und unterrühren. Apfelschnitze zugeben und von beiden Seiten jeweils 2 Minuten braten. Apfelschnitze abkühlen lassen.

Die Creme in einen Spritzbeutel mit grosser Lochtülle füllen und in die Profiteroles spritzen. Apfelspalten auf die Creme geben und die Profiteroles sofort servieren.


 

 

Rückblick Chochete 14. Septembe 2012

Der goldene Herbst hat uns acht Köche an der letzten Chochete begleitet. Von den vier Gängen hatten wir zwei Haupttreffer, einen Podestplatz und ein ungewertetes Ergebnis.

Ich habe frische Schwarzwurzeln gefunden. Daraus wurde eine wunderbare Herbstsuppe mit Pilz-/Spinatecken gezaubert. Pizzateig wurde mit gedünsteten Eierschwämmchen (Pfifferlinge) und frischem Spinat belegt und kross gebacken und anstatt Brot zur Suppe gegeben.

Der zweite Gang war ebenfalls ein tolles Erlebnis: die Bratwurstkrapfen zusammen mit leuchtenden Kopfsalat-Blätter, gefüllt mit frischem Hüttenkäse, fein geschnittenem Salat, Gurke und gerösteten Kürbiskernen waren eine Gaumen- und Augenfreude.

Dann wurde es etwas schwieriger. Auf dem Menü stand ein Kalbs-Milchbraten mit Ofen-Gemüse und Polenta. Die Zutaten waren erstklassig und trotzdem hat es nicht geklappt. Dieses Mal waren es nicht die Köche sondern der Ofen hat uns einen Streich gespielt. Die Hitze war ungenügend und es hat viel zu lange gedauert, bis wir die Kerntemperatur von 75° erreicht hatten. Uns anzulasten ist die Tatsache, dass der Braten nicht tief genug in der Flüssigkeit lag. Durch die lange Gardauer wurde der Braten sehr trocken und das Gemüse hatte Babybrei Charakter. Der Geschmack war einwandfrei und lässt vermuten, dass man(n) auch mit diesem Rezept ein tolles Ergebnis erzielen kann.

Das Zwetschgen-Gratin ist ein Herbstknüller. Es hat wohl aufs Podest gereicht, aber nicht ganz für den ersten Platz. Wenn wir den Zwetschgen-Sud nur heiss in die Förmchen eingefüllt hätten, dann wäre es der erste Platz gewesen; so war die Masse unter dem überbackenen Sabayon halt nur warm aber nicht heiss.

Rezepte Chochete 14. September 2012


Menu:Chochete (14.09.2012)

Schwarzwurzel-Cremesuppe mit Pilzecken
Kopfsalatblätter gefüllt mit Hüttenkäse und Eiervinagrette
Bratwurstkrapfen (St. Gallen)
Kalbs-Milchbraten mit Rüebli und Lauch
Polenta mit Meerrettich
Zwetschgengratin


Schwarzwurzel-Cremesuppe mit Pilzecken

Herkunft: Schweiz  Schwarzwurzel-Cremesuppe mit Pilzecken
Kategorien: Suppen, Schweiz
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

für die Suppe
250 Gramm Schwarzwurzel; geschält
1 Zwiebeln; gehackt
2 Esslöffel Butter
500 Milliliter Gemüsebouillon
100 Milliliter Rahm
wenig Salz & Pfeffer aus der Mühle; abschmecken
wenig Schnittlauch; für Dekoration
Pilzecken (Pizza-Teile)
80 Gramm Eierschwämmli
200 Gramm Blattspinat
wenig Salz & Pfeffer; abschmecken
100 Gramm Pizzateig
1 Esslöffel Sauerrahm

 

Zubereitungsanweisungen

Backofen auf 220° vorheizen

Schwarzwurzeln und Zwiebel in der Butter ca. 5 Minuten dünsten

mit Gemüsebouillon ablöschen und zugedeckt ca. 15 Min köcheln lassen. Mit dem Stabmixer pürieren.

Rahm beigeben

mit Salz & Pfeffer aus der Mühle, abschmecken

Eierschwämmli putzen und je nach Grösse vierteln oder halbieren. In Butter kurz anbraten.

Blattspinat zu den Pilzen geben, dünsten

mit Salz & Pfeffer, abschmecken,  Pilzmasse abkühlen lassen.

Pizzateig auf wenig Mehl zu Rondellen (max 20 cm) auswallen.

Teig mit Sauerrahm bestreichen. Pilzmasse darauf verteilen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der unteren Ofenhälfte ca 15 Min backen. Herausnehmen und in Schnitte teilen. Suppe vor dem servieren mit dem Stabmixer nochmals aufschäumen. Mit Pilzecken anrichten



Kopfsalatblätter gefüllt mit Hüttenkäse und Eiervinagrette

Herkunft: Schweiz  Kopfsalatblätter gefüllt mit Hüttenkäse und Eiervinagrette
Kategorien: Salat, Vorspeisen, Schweiz
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

0.5 Bund Radieschen
1 Frühlingszwiebeln
0.3 Salatgurke
2 Esslöffel Kürbiskern
1 Kopfsalat
250 Gramm Hüttenkäse
für die Vinaigrette
3 Esslöffel Weissweinessig
1 Esslöffel Balsamicoessig
etwas Salz und Pfeffer
4 Esslöffel Raps- oder Olivenöl
2 Eier; hartgekocht
1 Bund Schnittlauch

 

Zubereitungsanweisungen

Radieschen: zuerst in Scheiben, dann in Stifte schneiden

Frühlingszwiebeln rüsten und mitsamt schönem Grün in feinste Streifchen schneiden

Salatgurke schälen, der Länge nach halbieren, entkernen und in Scheiben schneiden

Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne ohne Fettzugabe leicht rösten

Die Kopfsalatblätter auslösen, waschen und sehr gut abtropfen lassen. 2 Blätter pro Person beiseite legen. Die restlichen Salatblätter in feine Streifen schneiden.

Hüttenkäse mit den Salatstreifen sorgfältig mischen

die beiden Essigsorten, Salz, Pfeffer und Öl zu einer Sauce rühren

Die Eier schälen und mit dem Eierschneider in Stifte schneiden. Evtl. auch grob hacken.

Schnittlauch in Röllchen schneiden. Eier und Schnittlauch unter die Sauce ziehen. Je zwei Kopfsalatblätter pro Person auf einen Teller geben und bergartig mit Hüttenkäse, Radieschen, Frühlingszwiebeln und Gurke füllen. Alles mit Vinaigrette beträufeln und mit den Kürbiskernen bestreuen. Sofort servieren.



Bratwurstkrapfen (St. Gallen)

Herkunft: Schweiz  Bratwurstkrapfen (St. Gallen)
Quellenangabe: Kochen 4/2012
Kategorien: Vorspeisen, Schweiz
Mengenangaben für: 26 Stück

Zutaten

2 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Mehl
200 Milliliter Milch
wenig Salz, Pfeffer
1 Prise Muskatnuss und edelsüsse Paprika
125 Gramm Appenzeller Käse; fein gerieben
2 St. Galler Bratwürste
1 Bund Petersilienblatt; fein gehackt
2 Portion(en) Blätterteig, rechteckig; ausgewallt
1 Eiweiss
1 Eigelb
1 Esslöffel Rahm

 

Zubereitungsanweisungen

Backofen auf 200 Grad vorheizen

Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen

Das Mehl beifügen und unter Rühren 1 Minute dünsten; es darf dabei keine Farbe annehmen. Vom Feuer nehmen.

Unter Weiterrühren langsam die Milch dazugiessen. Dann zurück aufs Feuer und zu einer dicken Sauce kochen lassen.

mit Salz, Pfeffer, Muskat und Paprika pikant würzen. Etwas abkühlen lassen.

Appenzeller Käse, fein reiben

St. Galler Bratwürste häuten und die Wurst in kleine, feine Würfel schneiden.

Petersilie, fein hacken. Alle Zutaten mit der Sauce mischen

Den Blätterteig auf der Arbeitsfläche auslegen. Rondellen von etwa 10 cm Durchmesser ausstechen. Je etwas Bratwurstfüllung auf eine Teighälfte geben.

Den Teigrand mit Eiweiss bestreichen und die andere Teighälfte über die Füllung klappen. Die Ränder mit einer Gabel gut andrücken. Die Krapfen auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben.

Eigelb und Rahm verquirlen und die Krapfen damit bestreichen. Im 200° vorgeheizten Ofen auf der zweituntersten Rille etwa 15 Minuten goldbraun backen. Heiss servieren.



Kalbs-Milchbraten mit Rüebli und Lauch

Herkunft: Schweiz  Kalbs-Milchbraten mit Rüebli und Lauch
Kategorien: Kalb, Schweiz
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

600 Gramm Kalb, z.b. runder Mocken
1 Esslöffel Senf; mild
1 Esslöffel (Thymina)Honig
0.5 Esslöffel Pfeffer; grob gemahlen
2 Knoblauchzehe
200 Gramm Zwiebeln, klein
200 Gramm Rüebli; in Stäbchen geschnitten
100 Gramm Lauch; in Ringe geschnitten
wenig Salz
2 Esslöffel Öl
500 Milliliter Milch
0.25 Bund Thymian

 

Zubereitungsanweisungen

Ofen auf 200°C vorheizen

Senf, Honig und Pfeffer verrühren: Kalbsbraten würzen.

Knoblauchzehe dazupressen und Fleisch damit einreiben. Gut eine Stunde marinieren.

Zwiebeln, klein vierteln

Rüebli, in Stäbchen geschnitten

Lauch, in Ringe geschnitten Lauch gut waschen.

Kalbsbraten salzen

Öl in einem Bräter auf grosse Hitze erhitzen. Fleisch rundherum anbraten. Geschnittenes Gemüse beigeben und kurz mitbraten.

Milch dazugiessen, das Fleisch muss zu zwei Dritteln in der Flüssigkeit liegen (wichtig)

Thymian Blätter dazu zupfen.

Kalbsbraten im Ofen ca 30 Minuten schmoren lassen. Deckel entfernen. Fleisch 5- 10 Minuten weitergaren, bis es eine Kerntemperatur von 75°C hat. Kalbsbraten tranchieren und auf dem Gemüse mit seinem Jus servieren.



Polenta mit Meerrettich

Herkunft: Irland
Quellenangabe: Saison-Küche 7/2004
Kategorien: Reis-, Maisgerichte, Irland
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

800 Milliliter Gemüsebouillon
300 Gramm Polenta fein
1 Bund Schnittlauch; fein geschnitten
3 Esslöffel Meerrettichcreme; Konserve
2 Esslöffel Parmesan; gerieben

 

Zubereitungsanweisungen

Gemüsebouillon aufkochen

Polenta einrieseln lassen. Zu dickem Brei köcheln.

Schnittlauch, fein geschnitten, Meerrettichcreme, Konserve, Parmesan, gerieben Schnittlauch, Meerrettichcreme und Parmesan unter die Polenta mischen.



Zwetschgengratin

Herkunft: Schweiz  Zwetschgengratin
Quellenangabe: e&t September 2011
Kategorien: Desserts, Schweiz
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

für die Zwetschgen
500 Gramm Zwetschgen
4 Esslöffel Pinienkerne
150 Gramm Zucker
120 Milliliter Rum
3 Esslöffel Korinthen
1 Zimtstange
0.5 Teelöffel Orangenschale (Bio); fein abgerieben
100 Milliliter Wasser
1 Teelöffel Maizena
fürs Sabayon
300 Milliliter Orangensaft; frisch gepresst
2 Esslöffel Zwetschgenschnapps
50 Gramm Zucker
4 Eigelb

 

Zubereitungsanweisungen

Zwetschgen waschen, trocken tupfen, halbieren und entsteinen

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und abkühlen lassen.

Zucker im Topf hellbraun karamellisieren, mit Rum ablöschen und so lange kochen, bis sich der Zucker gelöst hat.

Zwetschgen, Korinthen, Orangenschale und Zimt zugeben. Mit 100 ml Wasser auffüllen, kurz aufkochen. Temperatur verringern. Zwetschgen im geschlossenen Topf bei milder Hitze ca. 5 Minuten (aber auch nicht länger) dünsten.Achtung: Die Zwetschgen sollten noch heiss sein, wenn das Sabayon darauf verteilt wird.

Speisestärke mit 4 EL Wasser (pro 4 Portionen) verrühren und die Zwetschgen damit binden. Zimtstange entfernen. Zwetschgen in feuerfeste Schälchen (à ca 150 ml) füllen. Mit Pinienkernen bestreuen.

Orangensaft, frisch gepresst in einem Topf auf einen Drittel einkochen.

Orangensaft mit Zwetschgenwasser und Zucker in einen Schlagkessel geben.

Eigelb zufügen und mit dem Schneebesen über dem heissen Wasserbad schaumig schlagen. Vom Wasserbad nehmen und Sabayon sofort auf die Schälchen verteilen. Die Schälchen vorsichtig auf ein Backblech stellen und unter dem vorgeheizten Backofengrill (ersatzweise mit 250°C Oberhitze) auf der mittleren Schiene ca 1 Minute überbacken, bis der Sabayon leicht dunkelbraun ist. Sofort servieren


 

 

Rückblick Chochete vom 13. Juli 2012

Was sich zuerst als „lauer“ Ersatzabend angekündigt hat, wurde zum prächtigen Sommer-Event. Und ich habe über die Stränge geschlagen; geplant und eingekauft nicht etwa für 10 Köche, es hätte wohl für das Doppelte gereicht. Aber die Ideen haben sich prächtigst entwickelt.

Für 10 Köche wollte ich genügend Arbeit haben und ein Grill-Buffet bereitstellen. Weil das Alles ja viel Zeit braucht, waren auch Apéro-Häppchen und eine kalte Suppe eingeplant. Hat ja auch alles geklappt, aber jetzt der Reihe nach:

Beides, die Sbrinz-Röllchen (gefüllt mit Gemüse-Tatar) und die Roastbeef-Schnittchen verdienen einen Preis. Ich werde mich wiederholen: wenn davon genügend da ist, braucht es dann wirklich nicht mehr viel mehr !

Die Buttermilch-Suppe war frisch, erfrischend. Wenn wir das noch einmal machen, schneiden wir die Gemüse-Einlagen (Kartoffeln und Gurken) ganz fein und klein. Die Suppe hätte sich eleganter präsentiert. Abschmecken mit Zitronensaft, wenig Salz und frischem Pfeffer, vielleicht sogar etwas Tabasco.

Auf dem Grill wollte ich das Thema Spareribs vertiefen. Ich hatte zwei Sorten vorbereitet: einmal in der Marinade vorgekocht, dann über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen, und einmal roh, nur 2 Stunden mariniert. Noch kann ich keine wirklichen Aussagen zum Experiment machen: die vorgekochten Spareribs waren kompakter, vielleicht eine Spur trockener, klar und gut im Biss. Die roh marinierten saftiger, elastischer (gummiger ??). Es liegt aber am Grill. Beide Zubereitungsarten erfordern indirektes Grillieren, zum Fertigstellen nicht mehr über der Glut. Wisst ihr, wer die wirklichen Gewinner sind ? Unsere Hunde ! Hanspeter hat eine grosse Portion von Knochen abtransportiert und unser (Ta)Basco hat ein mariniertes Sparerib vertilgt, mit äusserstem Wohlbehagen. Ich verfolge das Thema weiter.

PS: Ich hatte am Samstag-Abend die Gelegenheit, auf meinem Heim-Grill die Sparerips zu braten und das Resultat war für beide Varianten hervorragend. Also: klappt bestens, aber es klappt richtig gut (nur) mit indirektem Braten.

Die verschiedenen Grill-Gemüse können – bei Platzmangel auf dem Grill – ohne weiteres auch im Ofen zubereitet werden. Mit dem Grill ist der Grilleur wirklich 100 %-ig beschäftigt. Nichts von „tolle Sprüche klopfen etc.“, Bier trinken geht, aber der Fokus muss auf dem Grill liegen. Der Ofen in der Küche bietet sich auf jeden Fall für die „Endlagerung“ der tollen Produkte bei z.B. 120°C an.

Dann passierte etwas Sympathisches: Irgendwo im Schulhaus war noch ein Jugendanlass am Laufen. Plötzlich standen in der Türe der Schulküche zwei Jugendliche und die haben uns vollgelabert: von wegen – es schmeckt so gut – und haben sie vielleicht ein bisschen Essen, wir haben Hunger – und so … Zugegeben – wir waren sehr voll, keine Kapazität mehr – und da haben die beiden Jungs zwei Desserts gekriegt – nachher kamen auch die jungen, hübschen Damen und … nett !

Rezepte Chochete vom 13. Juli 2012


Menu:Chochete (13.07.2012)

Sbrinzröllchen mit Gemüse-Tatar
Roastbeef-Schnittchen
Brötchenkranz mit Speck und Zwiebeln
Buttermilch-Gemüse Suppe kalt
Lachsfilet in Folie
Rindsspiesschen mit Krautsalat (Kimchi)
Pouletschnecken (gefüllt) am Spiess
Spareribs (roh) mit Bier-Senf- Marinade
Spareribs (vorgekocht)  mit Honig-Sherry-Marinade
Pesto-Kartoffeln mit Raclette-Käse und Rohschinken
Peperoni gefüllt mit Couscous (Grill)
Paprika gebacken
Aprikosen-Käsekuchen im Glas

Sbrinzröllchen mit Gemüse-Tatar

Herkunft: Schweiz  Sbrinzröllchen mit Gemüse-Tatar
Quellenangabe: Kochen 9 / 2010
Kategorien: Vorspeisen, Vegetarisch, Schweiz
Mengenangaben für: 6 Person(en)

Zutaten

2 Stangensellerie
1 Peperoni rot
1 Ei, hartgekocht
1 Bund Schnittlauch
2 Zweig Kerbel
2 Zweig Liebstöckel
3 Esslöffel Halbrahm, sauer
1 Esslöffel Sbrinz; gerieben
etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle
12 Sbrinz-Röllchen

 

Zubereitungsanweisungen

Stangensellerie in ganz feine Würfelchen schneiden

Peperoni rot halbieren, entkernen und in ganz feine Würfelchen schneiden

Ei, hartgekocht schälen und fein hacken

Schnittlauch in feine Röllchen schneiden

Kerbel und Liebstöckel fein hacken

Sellerie, Peperoni, Ei und Kräuter in eine Schüssel geben und mit dem sauren Halbrahm und dem geriebenen Sbrinz gut mischen.

Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken. abschmecken. Die Käseröllchen aus der Verpackung entrollen, Tatarfüllung einbringen, neu rollen.



Roastbeef-Schnittchen

Herkunft: Schweiz  Roastbeef-Schnittchen
Quellenangabe: Kochen 7/8 2012
Kategorien: Vorspeisen, Schweiz
Mengenangaben für: 8 Stück

Zutaten

für den Teig
100 Gramm Mehl
0.5 Teelöffel Salz
wenig Pfeffer, schwarz aus der Mühle
200 Milliliter Milch
3 Eier
für die Füllung
100 Gramm Mayonnaise
50 Gramm Joghurt, nature
50 Gramm Essiggurken
50 Gramm Kapern
1 Frühlingszwiebel, klein
1 Bund Prezzemolo
0.5 Bund Dill oder Estragon
etwas Salz und Pfeffer, weiss aus der Mühle
25 Scheibe Roastbeef, geschnitten
etwas Bratcreme

 

Zubereitungsanweisungen

Mehl in eine Schüssel sieben

Salz und Pfeffer mit dem Mehl mischen

langsam unter rühren die Milch dazugiessen und alles zu einem glatten Teig rühren.

ein Ei nach dem anderen unterschlagen. Den Teig zugedeckt etwa 20 Minuten ausquellen lassen

Mayonnaise und Joghurt verrühren

Essiggurken zuerst in Scheiben, dann in Streifen und dann in kleinste Würfelchen schneiten.

Kapern unter warmem Wasser spülen und dann fein hacken

Frühlingszwiebel, klein mitsamt dem schönen Grün fein hacken

Prezzemolo fein hacken

Dill oder Estragon einige Spitzen zur Seite legen (Dekoration), Rest fein hacken

alle Zutaten zur Mayonnaise-Mischung geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, Kühl stellen.

Den Boden einer Bratpfanne von ca 24cm Durchmesser mit einem Pinsel mit Bratbutter bestreichen, erhitzen. Mit einer Schöpfkelle etwas Teig in die Mitte geben und durch drehen schnell auf dem Pfannenboden kreisrund verteilen. Den Teig jedesmal Mal kurz umrühren, bevor man ihn in die Pfanne gibt, damit seine Konsistenz gleich bleibt. Sobald die Oberfläche der Crêpe nicht mehr feucht ist und sich die Ränder leicht zu wellen beginnen, löst man sie mit einem Spachtel, wendet sie und bäckt sie knapp 1 Minute auf der zweiten Seite fertig. Auf einen Teller geben. Auf diese Weise 6 Crêpes backen und aufeinander legen.

Die runden Seitenränder der aufeinandergestapelten Crêpes so abschneiden, dass ein grosses Quadrat entstehen. Die erste Crêpe mit etwas Tatarsauce bestreichen und mit 5 Scheiben Roastbeef belegen. Die zweite Crêpe darauflegen, mit Tatarsauce und Roastbeef belegen und auf die gleiche Weise weiterfahren, bis 5 belegte Crêpes aufeinanderliegen. Die Crêpes-Torte mindestens 1/2 Stunde kühl stellen. Dann mit einem scharfen Messer in gleichmässige Rechtecke schneiden. Auf einer Platte anrichten oder in eine Vorratsdose schichten und mit Dill- oder Estragonspitzen garnieren.



Brötchenkranz mit Speck und Zwiebeln

Herkunft: Schweiz  Brötchenkranz mit Speck und Zwiebeln
Quellenangabe: Kochen 4 / 2012
Kategorien: Vorspeisen, Aperitif, Schweiz
Mengenangaben für: 8 Stück

Zutaten

für den Teig
500 Gramm Ur-Dinkel – Halbweissmehl
250 Milliliter Milch; lauwarm
1 Hefe frisch
2 Teelöffel Salz, gestrichen
200 Gramm Bratspeck, mager
100 Gramm Zwiebeln
1 Bund Prezzemolo
1 Esslöffel Olivenöl
wenig Butter

 

Zubereitungsanweisungen

Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Vertiefung eindrücken.

Hefe mit Milch verrühren. Hefemilch in die Mehlmulde giessen, mit etwas Mehl vom Rand zu einem Teiglein rühren und mit Mehl überstäuben. Die Schüssel mit einem Tuch decken und den Vorteig 15 Minuten ruhen lassen, bis sich an der Oberfläche Risse zeigen.

Salz über den Mehlrand streuen. Alles in etwa 8 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Zu einer Kugel formen. Den Teig in eine leicht bemehlte Schüssel geben und mit einem Tuch decken. An einem warmen Ort um das Doppelte aufgehen lassen.

Bratspeck zuerst in feine Streifchen, dann in kleine Vierecke schneiden. In einer beschichteten Bratpfanne ohne Fettzugabe bei Mittelhitze leicht rösten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, dann in eine kleine Schüssel geben.

Zwiebeln und Prezzemolo fein hacken.

in einer Bratpfanne das Öl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Zuletzt den Prezzemolo beifügen. Zum Speck geben und alles mischen.

Den Boden einer Springform von 22 cm Durchmesser mi Backpapier belegen und den Rand aufsetzen. Backpapier und Formenrand mit Butter bestreichen, dann die Form mit Mehl ausstäuben. Kühl stellen.

Den aufgegangenen Teil nochmals kurz kneten. Dann auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 25 x 40 cm auswallen. Die Speck-Zwiebel-Mischung darauf verteilen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen. In 8 gleichmässige Stücke schneiden. Die erste Teigschnecke mit der Schnittfläche nach oben in die Mitte der vorbereiteten Form legen, die restlichen Teigschnecken rundum setzen, sie sollen sich nicht berühren. Die Form mit einem Tuch decken und die Teigschnecken nochmals um das Doppelte aufgehen lassen, bis sie aneinander stossen. Den Brötchenkranz im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen auf der zweituntersten Rille etwa 40 Minuten backen. Wenn nötig den Kranz nach 25 Minuten mit Alufolie decken, damit er nicht zu dunkel wird. Herausnehmen, 5 Minuten in der Form stehen lassen, dann den Formenrand vorsichtig lösen. Den Brötchenkranz lauwarm oder ausgekühlt servieren.



Buttermilch-Gemüse Suppe kalt

Herkunft: Deutschland  Buttermilch-Gemüse Suppe kalt
Quellenangabe: E&T Juli 2012
Kategorien: Suppen, Vegetarisch, Deutschland
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

500 Gramm Salatgurke
1 Bund Schnittlauch
750 Milliliter Buttermilch
150 Gramm Creme fraîche
etwas Salz und Pfeffer, weiss, aus der Mühle
wenig Zitronensaft
2 Kartoffeln, mittelgross, festkochend
8 Radieschen
150 Gramm Salatgurke
4 Eier, hart

 

Zubereitungsanweisungen

Salatgurke längs halbieren und mit einem Löffel die Kerne entfernen. Gurke in grobe Stücke schneiden.

Die Hälfte des Schnittlauchs in feine Röllchen schneiden.

Gurke, Schnittlauch, Buttermilch und Creme fraîche in einem Mixer sehr fein pürieren.

Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Zugedeckt mindestens 4 Stunden kalt stellen, am besten über Nacht.

Kartoffeln, mittelgross, festkochend waschen und in Salzwasser gar kochen, heissen schälen und abkühlen lassen. Zugedeckt kalt stellen

Radieschen putzen und in je 6 – 8 Spalten schneiden

Eier während 6 – 8 Minuten kochen. Restlichen Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.

Gurke und kalte Kartoffeln: die beiden Einlagegemüse in feine, kleine Würfel schneiden. Suppe mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und evtl. wenig Zitronensaft abschmecken.



Lachsfilet in Folie

Herkunft: Schweiz  Lachsfilet in Folie
Quellenangabe: Betti Bossi 6/07
Kategorien: Fisch, Schweiz
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

20 Gramm Butter, gesalzen; in Stücken, weich
100 Gramm Schalotten; längs gehobelt
1 Esslöffel Dill; fein gehackt
600 Gramm Lachsfilet; ohne Haut
wenig Salz und Pfeffer, weiss, aus der Mühle

 

Zubereitungsanweisungen

die Hälfe der Butter auf die Alufolie streichen

die Hälfte der Schalotten auf der Alufolie verteilen

Die Hälfte des Dills auf den Schalotten verteilen

beim Lachsfilet die graue Fettschicht entfernen. Fisch beidseitig würzen, auf das Schalottenbett legen. mit restllichem Dill und Schalotten bedecken. Restliche Butter darauf verteilen. Folienkanten aufeinanderlegen, mehrfach umschlagen, Ende der Folien ebenfalls mehrfach umschlagen (das Paket sollte ziemlich dicht werden).  Fisch im Alufolien-Paket beidseitig je ca. 6 Minuten (aber nicht länger) über mittelstarker Glut grillieren.



Rindsspiesschen mit Krautsalat (Kimchi)

Herkunft: Schweiz
Kategorien: Rind, Schweiz
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

Krausalat (Kimchi)
2 Limetten
1 Bund Koriander
50 Gramm Ingwer
500 Gramm Chinakohl
2 Zwiebeln (rot)
2 Esslöffel Sesamöl
etwas Salz, Pfeffer und Zucker
wenig Chilli; fein geschnitten
Rindfleisch-Spiesschen
500 Gramm Rindfleisch à la minute
wenig Salz und Pfeffer

 

Zubereitungsanweisungen

von der Hälfte der Limetten die Schale fein abreiben. Diese Limette(n) auspressen.

Koriander samt Stielen hacken.

Ingwer an der Raffel reiben

Chinakohl längs halbieren. Strunk entfernen. Blätter in feine Streifen schneiden

Zwiebeln (rot) in feine Streifen schneiden. Dann den Chinakohl, die Zwiebeln, den Limettensaft und die -schale, Koriander und Ingwer mischen.

Öl dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Damit sich etwas Saft bildet, den Kohl mit den Händen zusammendrücken.

Chilli, fein geschnitten sorgsam zugeben (herausnehmen ist schwierig)

Rindfleisch à la minute Fleisch in ca 2cm grosse Würfel schneiden, restliche Limetten in Schnitze schneiden, auf Spiesse stecken. Auf dem Grill rosa braten.

Salz und Pfeffer abschmecken



Pouletschnecken (gefüllt) am Spiess

Herkunft: Schweiz  Pouletschnecken (gefüllt) am Spiess
Quellenangabe: Le Menu
Kategorien: Geflügel, Schweiz
Mengenangaben für: 6 Person(en)

Zutaten

2 Frühlingszwiebeln
1 Bund Kerbel; fein gehackt
8 Oliven, grün; fein gehackt
4 Pouletbrüstchen
etwas Pfeffer, schwarz aus der Mühle
2 Esslöffel Senf, körnig
2 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Cognac

 

Zubereitungsanweisungen

Frühlingszwiebeln rüsten und mit dem schönen Grün fein hacken.

Kerbel, fein hacken

Oliven, grün, fein gehackt. Frühlingszwiebel, Kerbel und Oliven mischen

Pouletbrüstchen waagrecht halbieren, unter Klarsichtfolie mit dem Wallholz dünner klopfen. Dann der Länge nach in je 3 Streifen schneiden.

Die Pouletstreifen mit schwarzem Pfeffer würzen und mit der Zwiebel-Mischung belegen. Gut andrücken. Dann die Poulestreifen satt schneckenförmig aufrollen. Je 3 – 4 Schnecken an einen Spiess stecken.

Senf, Olivenöl und Cognac zu einer Marinade verrühren. Die Spiesse beidseitig damit bestreichen. Auf dem Grill in einer Grill-Aluschale oder auf einem grossen (dreifach-gefaltetem) Stück Alufolie braten. Erst jetzt salzen. Über einer guten Glut insgesamt 8 – 9 Minuten braten. Dann kurz zugedeckt stehen lassen, damit sich der Fleischsaft wieder verteilen kann.



Spareribs (roh) mit Bier-Senf- Marinade

Herkunft: Schweiz
Quellenangabe: Saisonküche
Kategorien: , Schweiz
Mengenangaben für: 4 Portion(en)

Zutaten

1 1/5 Kilogramm Spareribs; frisch, ungekocht
100 Milliliter Bier
1 Esslöffel Senf, grobkörnig
1 Esslöffel Senf, mild
2 Esslöffel Ketchup
1 Esslöffel Sojasauce
3 Zweig Rosmarin

 

Zubereitungsanweisungen



Spareribs (vorgekocht)  mit Honig-Sherry-Marinade

Herkunft: Schweiz
Quellenangabe: GuteKüche.ch
Kategorien: Schwein, Schweiz
Mengenangaben für: 4 Portion(en)

Zutaten

1 1/5 Kilogramm Spareribs
2 Esslöffel Honig
1 Ingwer, Stück
3 Knoblauchzehe
125 Milliliter Sherry
2 Esslöffel Sojasauce
1/2 Liter Tomatensauce

 

Zubereitungsanweisungen

Ingwer, Stück  pro 1,2 kg Rippchen 3 cm schälen, reiben

Knoblauchzehe pressen

Tomatensauce mit geriebenem Ingwer und Knoblauch, dem Sherry und der Sojasauce in einer Pfanne gut verrühren. Spareribs in die Sauce legen und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze in geschlossenem Topf 15 Minuten köcheln lassen. Fleisch dabei einmal umdrehen.

Rippchen samt Sauce in eine flache, nicht metallene Schüssel umfüllen und abkühlen lassen. Abgedeckt einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Fleisch in 15 Minuten goldbraun grillen, gelegentlich wenden und mit der Marinade einpinseln.



Pesto-Kartoffeln mit Raclette-Käse und Rohschinken

Herkunft: Schweiz  Pesto-Kartoffeln mit Raclette-Käse und Rohschinken
Quellenangabe: Le Menü 7/8 2012
Kategorien: Kartoffelspeisen, Grill, Schweiz
Mengenangaben für: 8 Stück

Zutaten

8 Gschwellti
8 Esslöffel Pesto Genovese
8 Scheibe Raclette-Käse
16 Scheibe Rohessspeck
etwas Pfeffer oder Chiliflocken

 

Zubereitungsanweisungen

Gschwellti nach Belieben geschält, längs halbiert

Gschwellti auf ein Stück Alufolie legen, Schnittflächen mit Pesto bestreichen.

eine Käsescheibe darauflegen

beide Hälften zusammensetzen und mit Speck umwickeln. Mit der Folie locker einwickeln und

– auf dem Grill bei mittlerer Hitze 10 – 15 Minuten grillieren

– in der Mitte des auf 220°C vorgeheizten Ofens backen. Leicht öffnen und kurz unter dem Ofengrill überbacken

Pfeffer oder Chiliflocken Vor dem Servieren die Folie leicht öffnen und mit Pfeffer oder Chiliflocken bestreuen



Peperoni gefüllt mit Couscous (Grill)

Herkunft: Schweiz  Peperoni gefüllt mit Couscous (Grill)
Quellenangabe: Le Menü 7_8 2012
Kategorien: Gemüse, Vegetarisch, Grill, Schweiz
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

Couscous für Füllung
300 Gramm Couscous
0.5 Gurke; geschält, klein gewürfelt
1.5 Tomate; klein gewürfelt
0.5 Zwiebeln; fein gehackt
2 Esslöffel Pfefferminze; fein gehackt
2 Esslöffel Rapsöl
3 Esslöffel Zitronensaft
etwas Salz, Pfeffer
Peperoni
4 Peperoni (gelb, grün); halbiert, gerüstet
2 Esslöffel Bratcreme
1 Teelöffel Zitronensaft
1 Knoblauchzehe; gepresst
etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle

 

Zubereitungsanweisungen

Couscous nach Anleitung zubereiten, quellen lassen, Butterflocken beifügen, mit Gabel lockern

Gurke schälen, klein würfeln

Tomate klein gewürfeln

Zwiebeln fein hacken

Pfefferminze fein hacken

Rapsöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer unter das Couscous mischen, abschmecken

Peperoni (gelb, grün), halbiert, gerüstet

Bratcreme (oder flüssige Bratbutter) mit Zitronensaft, Knoblauch (gepresst), Salz und Pfeffer mischen, Peperonihälften damit bestreichen, beidseitig je 3-5 Minuten grillieren. Peperonihälften in Grillschalen legen, Couscous einfüllen und kurz fertig grillieren (oder im Ofen fertig machen). ACHTUNG: Peperonihaut wird schnell schwarz (verbrannt).



Paprika gebacken

Herkunft: Ungarn  Paprika gebacken
Quellenangabe: COOP Zeitung
Kategorien: Gemüse, Ungarn
Mengenangaben für: 1 Portion(en)

Zutaten

6 Paprikaschoten
250 Gramm Ricotta
1 Dose Thon; zerpflückt
1 Portion(en) Kapern
12 Scheibe Bratspeck

 

Zubereitungsanweisungen

Ofen auf 200°C vorheizen. Paprika der Länge nach aufschneiden, ausnehmen und füllen:

Ricotta, Thon, zerpflückt, eine Handvoll Kapern

Paprika füllen, mit Bratspeck umwickeln und bei 200°C ca 20 Minuten backen



Aprikosen-Käsekuchen im Glas

Herkunft: Schweiz  Aprikosen-Käsekuchen im Glas
Quellenangabe: e&t Juli 2012
Kategorien: Desserts, Schweiz
Mengenangaben für: 4 Portion(en)

Zutaten

225 Gramm Aprikosen, reif
6 Esslöffel Holunderbeerenblüten-Sirup
1 Limette
175 Gramm Doppelrahm-Frischkäse
25 Gramm Puderzucker
1/2 Vanilleschote
150 Milliliter Rahm
100 Gramm Shortbread oder trockene Biscuits

 

Zubereitungsanweisungen

Aprikosen halbieren, entkernen und die Hälften 1cm gross würfeln.

Aprikosen mit dem Sirup mischen und auf die Gläser verteilen

Limette heiss waschen und 1 Teelöffel Schale fein abreiben. Limettensaft auspressen.

Frischkäse mit Puderzucker, Limettenschale und 1 EL Limettensaft verrühren

Vanilleschote längs einschneiden und das Mark herauskratzen.

Rahm steif schlagen, Vanillemark unterrühren. Den geschlagenen Rahm unter den Frischkäse heben und auf den Aprikosen verteilen.

Shortbread oder Biscuits nicht zu fein zerbröseln (in einem Plastik-Beutel). Brösel auf dem Limetten-Frischkäse veteilen und leicht andrücken (Kaffeelöffel Rücken oder Schnappsglas). Gläser mindestens 2 Stunden vor dem Servieren kalt stellen.


Rückblick Chochete 1. Juni 2012

9 Köche haben am Freitag vor einer Woche den Weg in die Küche gefunden. Nachdem die gekochten Rezepte eher auf der unkomplizierten Seite lagen, hatten wir auch ausgiebig Gelegenheit für allerwichtigste Männergespräche – ja meine Damen – das gibts ! Ein toller Abend.

Die Suppe hat uns allen prächtig geschmeckt. Aber transportieren und wieder-erwärmen – keine gute Idee ! Ich hatte einen guten Rest abgefüllt und heimgebracht, die Suppe konnte ihre Brilianz nicht mehr ausspielen. Also frisch machen und gut auf die Temperatur achten, nachdem Avocadocreme und Rahm zugefügt ist.

Das Rezept mit Spargel-Flan ist ausgezeichnet. Aber so einen langweiligen Spargel habe ich in meinem Leben noch nie erlebt. Einfach kein Spargelgeschmack – so was ?!

Die Schweinsschnitzel / Schweinssteaks habe dafür geschmacklich alle Rekorde geschlagen. Da haben wir junge Kartoffeln mit Rosmarin Spitzen gebraten.Das Gemüse – das Steak sass auf einem Bett von Selleriewürfeln und die frischen Zucchini Türmchen mit Hüttenkäse – einfach ein Wucht. Die Käse/Schnittlauch/Pfeffer/Weisswein-Masse gibt dem Fleisch einen sehr guten, würzigen Geschmack. Wirklich hervorragend.

Die Rhabarber-Tartelettes mit den Schokolade-Streuseln war etwas für den berühmten „Dessert-Bauch“ – eigentlich kein Platz mehr für noch mehr, aber etwas Süsses hat immer Platz. Es ist alles verschwunden !

Rezepte Chochete 1. Juni 2012

 

Menu:Chochete (01.06.2012)

Fenchelsuppe mit Avocados
Spargelflans (weiss)
Schweinssteak überbacken mit Pfefferkäse
Zucchini-Hüttenkäse-Türmchen
Frühlingskartoffeln mit Kräuter
Rhabarber-Tartelettes mit Schokoladenstreusel

Fenchelsuppe mit Avocados

Herkunft: Schweiz  Fenchelsuppe mit Avocados
Quellenangabe: Kochen 3 / 2012
Kategorien: Suppen, Schweiz
   
Mengenangaben für: 6 Person(en)

Zutaten

400 Gramm Fenchel
400 Gramm Kartoffeln, mehlig kochend; geschält frisch
1 Liter Gemüsebouillon
2   Avocado; reif
2 Packung Halbrahm, sauer
  etwas Salz und Pfeffer
3 Scheibe Toastbrot
1   Peperoncino
3 Esslöffel Olivenöl

 

Zubereitungsanweisungen

Den Fenchel rüsten, d.h. Stängel- und Strunkansatz wegschneiden, dabei schönes Grün beiseitelegen. Das Gemüse in Stücke schneiden.

Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden.Fenchel- und Kartoffelstücke in eine Pfanne geben.

Die Bouillon zum Gemüse geben und die Suppe zugedeckt so lange kochen lassen, bis alles gut weich ist. Dann mit dem Stabmixer möglichst fein pürieren. Nach Belieben durch ein grobmaschiges Sieb streichen.

Die reifen Avocado längs halbieren, den Stein entfernen und das Fruchtfleisch aus der Schale lösen. In ein hohes Gefäss geben.

Den sauren Halbrahm (oder griechischer Yoghurt) beifügen und fein pürieren.  Mit Salz und Pfeffer würzen

Das Toastbrot entrinden und klein würfeln.

Peperoncino der Länge nach halbieren, in lange Streifen und diese in kleinste Würfel schneiden. Das Fenchelgrün fein hacken.

In einer beschichteten Bratpfanne das Olivenöl erhitzen. Den Peperoncino darin kurz andünsten. Brotwürfelchen beifügen und hellbraun rösten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Kurz vor dem Servieren die Suppe nochmals kräftig aufkochen. Von der Herdplatte ziehen und das Avocadopüree unterrühren. Nur noch ganz kurz leicht erhitzen, dann die Suppe sofort in vorgewärmte Suppentassen oder tiefen Tellern anrichten. Mit den Brotwürfelchen sowie dem Fenchelgrün bestreuen.



Spargelflans (weiss)

Herkunft: Schweiz  Spargelflans (weiss)
Quellenangabe: Le Menu 5/2012
Kategorien: Vorspeisen, Schweiz
   
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

600 Gramm Spargel, weiss; frisch
100 Milliliter Milch
200 Milliliter Rahm
  etwas Salz und Pfeffer
4   Eigelb
2   Ciabattabrot; in dünne Scheiben geschnitten
2 Esslöffel Zucker
  etwas Schnittlauch

 

Zubereitungsanweisungen

Ofen auf 160°C vorheizen. Spargel rüsten. Spargelspitzen (ca. 10 cm Stücke) wegschneiden, zur Seite legen. Untere Teile in kleine Stücke schneiden.

Spargelstücke und Milch aufkochen. Zugedeckt bei kleiner Hitze köcheln, bis die Spargelstücke weich sind, pürieren.

Mit Rahm auf 300 Milliter pro 4 Personen auffüllen. Nochmals kurz aufkochen.

mit Salz und Pfeffer würzen

Eigelb verrühren. Einen kleinen Teil der heissen Spargelflüssigkeit unter ständigem Rühren zum Eigelb geben. Restliche Flüssigkeit unter Rühren dazugeben. Nach Belieben absieben, in die ofenfesten Förmchen giessen.Förmchen auf ein Tuch in die Gratinform stellen. 80°C heisses Wasser dazugiessen, bis die Förmchen zu 2/3 im Wasser stehen. Spargelflans in der Mitte des vorgeheizten ofens 25 – 30 Minuten stocken lassen. Herausnehmen und in den Förmchen leicht bis vollständig auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Spargelspitzen weich kochen / dünsten.

Ciabattabrot, in dünne Scheiben geschnitten toasten

Jedes Förmchen mit wenig Zucker bestreuen, mit dem Flambierbrenner caramelisieren.

Spargeln mit Schnittlauch bestreuen und zusammen mit den caramelisierten Flans servieren.



Schweinssteak überbacken mit Pfefferkäse

Herkunft: Schweiz  Schweinssteak überbacken mit Pfefferkäse
Quellenangabe: Kochen 3 / 2012
Kategorien: Fleisch, Schweiz
   
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

2 Esslöffel Pfefferkörner, schwarz
150 Gramm Greyerzer; fein gerieben
1 Bund Schnittlauch
4 Esslöffel Weisswein
1   Sellerie, gross
4   Schweinssteaks vom Nierstück, gut 1 cm dick
  etwas Salz und Pfeffer
8 Scheibe Bratspeck

 

Zubereitungsanweisungen

Ofen vorheizen: 180° Umluft, 210°-220° bei Ober- und Unterhitze.

Pfeffer im Mörser mittelfein zerstossen, Greyerzer fein reiben, Schnittlauch in feine Röllchen schneiden

Pfeffer, Käse und Schnittlauch mit dem Weisswein mischen und 10 – 15 Minuten ziehen lassen.

Den Sellerie schälen und in 1.5 cm grosse Würfel schneiden. Im Dampf oder mit wenig Flüssigkeit in einer Pfanne weich garen.

Steaks salzen. Eine Bratpfanne leer kräftig erhitzen, dann die Bratbutter aufschäumen lassen. Die Steaks auf jeder Seite nur eine halbe Minute kräftig anbraten. Auf einem Kuchengitter abtropfen lassen.

Die Selleriewürfel mit Salz und Pfeffer würzen und auf dem Boden einer bebutterten Gratinform verteilen. Die Steaks darauf legen. Die Käsemischung auf die Steaks geben.

je 2 Tranchen Speck über jedes Steak legen. Die Steaks im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Rille 12 – 15 Minuten überbacken. Sofort servieren



Zucchini-Hüttenkäse-Türmchen

Herkunft: Schweiz  Zucchini-Hüttenkäse-Türmchen
Quellenangabe: Le Menu 10 / 2008
Kategorien: Gemüse, Schweiz
   
Mengenangaben für: 6 Person(en)

Zutaten

2 Esslöffel Bratbutter
1   Knoblauchzehe; gepresst
250 Gramm Zucchini
  wenig Salz und Pfeffer
200 Gramm Hüttenkäse
4 Esslöffel Kräutermischung (Peterli, Basilikum)
  wenig Salz
  etwas Pfeffer; aus der Mühle
4 Esslöffel Mandelblättchen

 

Zubereitungsanweisungen

Bratbutter mit Knoblauch mischen

Zucchini rüsten, in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Zucchini-Scheiben mit Bratcreme bestreichen. In der Grill- oder Bratpfanne beidseitig knapp weich grillieren.

Zucchini-Scheiben würzen

Hüttenkäse und Kräuter mischen, würzen. Zucchini-Scheiben und Hüttenkäse lageweise auftürmen.

Zucchini-Türmchen garnieren mit gerösteten Mandelblättchen garnieren.



Frühlingskartoffeln mit Kräuter

Herkunft: Schweiz  
Quellenangabe: Hans Peter Mullis
Kategorien: Kartoffelspeisen, Schweiz
   
Mengenangaben für: 4 Portion(en)

Zutaten

1 Kilogramm Frühlingskartoffeln (klein)
4 Esslöffel Olivenöl
50 Gramm Bratbutter
  wenig Rosmarinnadeln (frisch)
  wenig Salbeiblätter (klein)
2   Majoran, abgezupft
  etwas Salz
  wenig Pfeffer

 

Zubereitungsanweisungen

Die Kartoffeln waschen und halbieren

Im Olivenöl rundum gut anbraten.

Hitze reduzieren, Bratbutter zufügen und die Kartoffeln unter häufigem Wenden zugedeckt goldbraun braten (mit spitzem Messer kontrollieren, wann die Kartoffeln fast gar sind)

Die Kräuter beigeben, kurz weiterbraten und würzen.

Auf einer vorgewärmten Platte anrichten.



Rhabarber-Tartelettes mit Schokoladenstreusel

Herkunft: Schweiz  Rhabarber-Tartelettes mit Schokoladenstreusel
Quellenangabe: Kochen 6 / 2012
Kategorien: Backen, Desserts, Schweiz
   
Mengenangaben für: 9 Stück

Zutaten

  wenig Butter; für die Förmchen
  Teig
90 Gramm Butter; weich
60 Gramm Zucker
1 Prise Salz
1   Eiweiss
180 Gramm Mehl
  Förmchen vorbereiten
  wenig Butter
  Streusel
50 Gramm Schokolade weiss
100 Gramm Mehl
50 Gramm Zucker
75 Gramm Butter, weich
  Füllung
500 Gramm Rhabarber
2   Eier
0.5 Teelöffel Zimt
40 Gramm Zucker
50 Gramm Mandel, gemahlen
25 Gramm Mehl
  etwas Puderzucker

 

Zubereitungsanweisungen

Die weiche Butter mit Zucker und Salz kurz aufschlagen.

Eiweiss beifügen und untermischen

Mehl dazusieben und alles rasch zu einem glatten Teig kneten; ist der Teig zu trocken, 1-2 Esslöffel Wasser beifügen. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und 30 Minuten kühlstellen.

Förmchen leicht ausbuttern. Den Ofen auf 180°C vorheizen.Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche 3mm dünn auswallen. Rondellen ausstechen die im Durchmesser deutlich grösser sind als die Tartelettes-Förmchen. Die Förmchen mit dem Teig auslegen. Den Boden mit einer Gabel regelmässig einstechen. Bis zur Verwendung kühl stellen.

weisse Schokolade mittelfein hacken

Mehl, Zucker und weiche Butter in einer Schüssel zu einer krümeligen Masse mischen. Zuletzt die gehackte Schokolade untermischen. Die Streuselmasse nach 10 Minuten Backzeit über die Tartelettes verteilen.

Rhabarber rüsten und in 1cm grosse Stücke schneiden

Die Eier mit dem Zimt und dem Zucker 6 Minuten zu einer luftigen, dicklichen Creme aufschlagen.

Mandeln und Mehl mischen und mit dem Rhabarber unter die Creme ziehen. Die Masse in die vorbereiteten Förmchen verteilen. Diese auf ein Backblech stellen. Die Tartelettes im vorheizten Ofen auf der zweituntersten Rille etwa 25 Minuten backen.

nach Belieben mit Puderzucker bestreuen


 

 

Rückblick 16. März 2012

Dieses Mal waren wir eine exklusiv kleine Truppe. Gekocht haben wir zu Fünft, Ueli konnte erst spät bereits nach der Suppe dazu stossen.

Da ich auf die Schnelle keinen echten Absinth auftreiben konnte (darf ja heute wieder verkauft werden), haben wir das Rezept mit Noilly Prat gekocht. Die Suppe sollte / darf durchaus ein bisschen pikant daherkommen. Wir haben mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Cayenne und Curry nachgeholfen.

Die Frühlingsrollen waren eines der beiden Top-Highlights des Abends. Nur genau so machen wie im Rezept erwähnt und ihr könnt Euch auf ein Spitzenresultat freuen. Wir schlagen vor, dass ihr beim Nachkochen gleich alle Teigblätter aus der Packung vom Asia-Laden verwendet. Das, was nicht sofort verputzt wird, kann ohne weiteres eingefroren werden. Da wir zu Hause immer noch keine Friteuse besitzen – und wir wollen auch keine – habe ich mich nach verwandten Produkten umgesehen. Mir scheint der Philips Airfryer, als Friteuse ohne Öl, die richtige Antwort zu geben.

Das Schweinefilet auf den Apfel-Linsen war ein Geschmacksgedicht. Das Filet braucht aber wirklich nur 15-18 Minuten im Ofen, weil es ja in der Pfanne vorgebraten wird.

Nach so viel Schlemmerei waren alle froh, dass das Orangendessert nicht auch noch füllend daher kam. Wunderbar frischer Geschmack, die roten Pfeffer- und grünen Pistazienstücke ergeben ein tolles Geschmackskaleidoskop.

Rezepte Chochete vom 16. März 2012


Menu:Chochete (16.03.2012)

Fischsuppe ‚grüne Fee‘
Frühlingsrolle
Schweinsfilet auf Apfel-Linsen
Orangensalat mit rotem Pfeffer


Fischsuppe ‚grüne Fee‘

Herkunft: Schweiz  Fischsuppe 'grüne Fee'
Quellenangabe: Betty Bossi 3/12
Kategorien: Suppen, Schweiz
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

300 Milliliter Halbrahm
600 Milliliter Gemüsebouillon
wenig Pfefferkörner
300 Gramm Kartoffeln, festkochend; gerieben
600 Gramm Lachsforellenfilet; ohne Haut
50 Milliliter Wermutwein (oder Absinth)
wenig Salz
2 Mini – Lattich

 

Zubereitungsanweisungen

Pfefferkörner Rahm, Bouillon und Pfefferkörner aufkochen

Kartoffeln grob dazureiben, ca 20 Minuten köcheln

Lachsforelle in Stücke schneiden

trockner Wermut (Absinth wenn vorhanden) und Lachs beigeben, nur noch heiss werden lassen.

Suppe abschmecken: Salz, Pfeffer weiss, Cayenne, Zitronensaft, Currypulver

Mini – Lattich Lattiche in Streifen schneiden, über die geschöpfte Suppe streuen



Frühlingsrolle

Herkunft: Asien  Frühlingsrolle
Quellenangabe: Saison Küche 3/2012
Kategorien: Vorspeisen, Asien
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

10 Gramm Glasnudeln
20 Gramm Mu-Err Pilze (Judasohren) frisch
150 Gramm Gemüse (Rüebli, Zucchetti, Lauch, Weisskabis)
1 Teelöffel Salz
10 Gramm Mungobohnensprossen
0.5 Teelöffel Salz
0.25 Teelöffel Pfeffer; gemahlen
0.5 Teelöffel Zucker
0.5 Teelöffel Glutamat
2 Teelöffel Sesamöl
8 Stück Weizenmehl-Frühlingsrollenblätter TK; quadratisch
Sonnenblumenöl

 

Zubereitungsanweisungen

Frühlingsrollenblätter auftauen. Glasnudeln in ca. 5cm lange Stücke brechen und mit kochendem Wasser übergiessen. Ca. 3 Minuten einweichen und abgiessen. In kaltes Wasser geben und abkühlen lassen. Abgiessen und gut abtropfen lassen.

Mu-Err Pilze (Judasohren) und Gemüse (Rüebli, Zucchetti, Lauch, Weisskabis): Rüebli und Zucchetti schälen, mit dem Sparschäler längs in Zungen schneiden. Lauch, Weisskabis und Pilze in gleich dünne Streifen schneiden

Mungobohnensprossen und Gemüsestreifen mischen, Pilze, Glasnudeln und Sprossen darunterheben. Auf 4 Portionen 1 Teelöffel Salz dazumischen. 2 Stunden ziehen lassen. Sich bildendes Wasser abtropfen lassen.

Gemüsemischung mit Salz, Pfeffer, Zucker, Glutamat und Sesamöl mischen. Ca 1 Stunde ziehen lassen. Kräftig ausdrücken, austretende Flüssigkeit entsorgen. Dann mit Salz abschmecken.

Weizenmehl-Frühlingsrollenblätter: Verpackung öffnen. Sofort in ein feuchtes Küchentuch einpacken, damit die Blätter nicht austrocknen. Ein Blatt nach dem anderen mit einer Spitze nach vorne auf die Arbeitsfläche legen. Ca. 25 g der Gemüsemischung längs ausgerichtet in die Mitte des vorderen Blattviertels geben. Blattspitze satt darüberlegen und Füllung bis zur Blatthälfte straff einrollen. Seitliche Blattecken satt über das Gemüse falten Obere Blattspitze mit etwas Eigelb bepinseln. Fertig aufrollen und obere Blattspitze andrücken.

Reichlich Öl in einer Friteuse oder einem Wok auf 180°C erhitzen. Frühlingsrollen 1-2 Minuten darin frittieren, bis sie leicht Farbe annehmen. Auf Salat mit aromatisierten Sojasaucen und süss-sauer Sauce servieren.



Schweinsfilet auf Apfel-Linsen

Herkunft: Schweiz  Schweinsfilet auf Apfel-Linsen
Quellenangabe: e&t Februar 2012
Kategorien: Fleisch, Schweiz
Mengenangaben für: 4 Person(en)

Zutaten

200 Gramm Puy-Linsen; gekeimt frisch
wenig Salz
100 Gramm Schalotten
1 Apfel, säuerlich
300 Milliliter Geflügelfond
1 Bund Schnittlauch; in feine Röllchen geschnitten
1 Knoblauchzehe; fein gehackt
3 Esslöffel Peterli; fein gehackt
3 Esslöffel Thymianblätter; fein gehackt
3 Esslöffel Rosmarinnadeln; fein gehackt
3 Esslöffel Oreganoblätter; fein gehackt
1 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Honig, flüssig
800 Gramm Schweinsfilet
etwas Salz und Pfeffer
1 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Butter
250 Milliliter Cidre
1 Esslöffel Honig, flüssig
1 Esslöffel Senf, süss
4 Esslöffel Crème fraîche

 

Zubereitungsanweisungen

Backofen auf 180°C (Umfluft 160°C) vorheizen

Linsen in einem Sieb abspülen und abtropfen lassen. Mit 1 Liter kaltem Wasser in einen Topf geben, aufkochen und dann bei milder Hitze 15 – 20 Minuten bissfest garen. Kurz vor Schluss mit Salz würzen. Linsen in ein Sieb giessen und gut abtropfen lassen.

Schalotten fein würfeln

Apfel schälen, achteln, entkernen und in Scheiben schneiden.

Geflügelfond in einem Topf erhitzen

Schnittlauch, in feine Röllchen schneiden

Knoblauchzehe, fein hacken

Peterli, fein hacken

Thymianblätter, fein hacken

Rosmarinnadeln, fein hacken

fein gehackte Oreganoblätter,  Knoblauch mit Peterli, Thymian, Rosmarin und Oregano mischen und in einen Teller geben.

Olivenöl und Honig mischen

Schweinsfilet mit Salz und Pfeffer würzen

Olivenöl in Bratpfanne stark erhitzen. Das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen und mit der Olivenöl-Honig Mischung bestreichen. Anschliessend in der Kräutermischung wälzen. Das Fleisch auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Umluft 160°C) in 15 – 18 Minuten (und nicht länger) zu Ende garen.

Butter in einem Topf erhitzen. Schalotten glasig dünsten. Apfel und Linsen zugeben und kurz mitdünsten.

mit Cidre ablöschen und mit Geflügelfond auffüllen.

Süsser Senf und und Honig zugeben. Bei mittlere Hitze 15 Minuten kochen lassen. Das Schweinefilet aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Linsen mit Salz, Pfeffer und Dijon Senf abschmecken.

Crème fraîche und Schnittlauch-Röllchen unterheben. Das Fleisch in Scheiben schneiden und dann zusammen mit den Linsen anrichten und servieren.



Orangensalat mit rotem Pfeffer

Herkunft: Schweiz  Orangensalat mit rotem Pfeffer
Quellenangabe: Kochen 3/2010
Kategorien: Desserts, Schweiz
Mengenangaben für: 2 Person(en)

Zutaten

3 Orangen
1 Teelöffel Pfefferkörner, rot eingelegt
für die Sauce
1 Orange
100 Milliliter Rotwein; leicht
100 Milliliter Portwein, rot
75 Gramm Zucker
1 Esslöffel Johannisbeergelee
zum servieren
50 Milliliter Rahm
1 Esslöffel Johannisbeergelee
1 Teelöffel Pistazienkerne grün

 

Zubereitungsanweisungen

Von den Orangen oben und unten die Schale etwa 1 cm dick abschneiden. Dann die Orangen auf die Arbeitsfläche setzen und die Schale mitsamt weisser Haut herunterschneiden. Anschliessend die Früchte in dünne Scheiben schneiden.

Die Pfefferkörner in ein Siebchen geben und kurz unter heissem Wasser spülen. Mit einem Messer grob hacken. Die Orangenscheiben und den gehackten Pfeffer lagenweise in tiefen Glasteller oder weiten Glasschüsseln anrichten.

Von einer Viertel-Orange die Schale mit einem Zestenmesser dünn ablösen und in feinste Streifen schneiden.

Orangenschalestreifen, Rotwein, Portwein, Zucker und das Gelee in eine kleine Pfanne geben und auf mittlerem Feuer sirupartig einkochen. Leicht abkühlen lassen, dann über die angerichteten Orangen verteilen. Bis zum servieren kühl stellen.

Rahm steif schlagen, Johannisbeergelee beifügen und kräftig unterrühren. Ebenfalls kühl stellen.

Zum Servieren den Rahm über den Orangensalat geben. Nach Belieben mit etwas gehackten grünen Pistazienkernen bestreuen.


 

 

Rückblick Chochete für und mit Damen 13. Januar 2012

Einmal im Jahr wollen wir auch unsere Damen zur Chochete einladen. Unser Anlass im Arennenberg (Landwirtschaftliche Fach-Hochschule des Kanton Thurgau) ist den regelmässigen Lesern dieses Briefs sicher noch in Erinnerung. Die diesjährige Suche gestaltete sich aber sehr schwierig, zäh und bei den möglichen Orten / Kandidaten ortete (zumindest) ich eine allzu stark aufs Geldverdienen ausgerichtete Geschäfts-Philosophie. So wurde die Chochete für Damen in unserem Kochlokal in der Schulküche in Uitikon-Waldegg angesagt. Nachdem sich die Anmeldungen von „harmlosen“ 14 auf 16, 18 und dann 19 Personen erhöht hatten, wurde mir doch ein bisschen mulmig.

Es sollte an wirklich nichts mangeln, darum habe ich ein echtes Gross-Programm geplant und tatsächlich haben wir es auch so umgesetzt. Ein gewisser Schwachpunkt war die Tatsache, dass die Backrezepte viel Zeit in der Vorbereitung verlangten. Und unsere Köche stehen im Berufsleben und können nicht einfach so abschleichen. …

So war ich um 15:00 Uhr in der Küche und habe mich sofort an den Hefeteig für die Speck-Kümmel-Brioches gemacht. Nachdem die Hefe“brühe“ angesetzt war, habe ich mich dem Auspacken und der Mise-en-place gewidmet. Nach 16:30 Uhr konnte Urs dazu stossen. Und dann lief es rund und wir haben erstklassige, sehr befriedigende Resultate erzielt. Hugo hat das gut zusammengefasst: wir sind nicht mehr am Üben sondern am kochen ! Hier nun im Telegramm-Stil zu den kulinarischen Genüssen:

Urs hat 3 x 30 Mini-Gugelhüpfli produziert (Spezialformen von Betty Bossi – was würden wir Schweizer auch ohne diese liebevoll-gepflegte Fiktion der perfekten Köchin tun ??). Aus einem Bastelbuch meiner Frau hatte ich eine Falt-Anleitung für eine kleine Kartonschachtel kopiert, im Fachgeschäft farbigen Karton gekauft, Regenbogen-Silberpapier und eine Rolle mit rotem Band dazu. Die Damen haben daraus das perfekte Tischgeschenk gebastelt, je ein Hüpfli hineingesetzt und liebevoll verschlossen. So konnten alle Teilnehmer auch am Folgetag an der Chochete herumknabbern.

Speck-Brioches: super gelungen. Wenn iihr auch Nicht-Fleisch-Esser am Tisch habt, können die Speckwürfel ohne Weiteres in einer zweiten Knet-Runde nach der Abnahme von nicht „verseuchtem“ Teig eingearbeitet werden.

Die Aperitif-Häppchen waren ein Genuss: die Käsebällchen mit dem sorgsam eingearbeiteten Trocken-Zwetschgen Stück (gerollt im geriebenen Parmesan) waren sehr schnell weg. Die Nachos mit dem frischen Gemüse-Tartar haben durch den frischen Geschmack überzeugt; eine Stimme meinte, es könnte stärker gewürzt sein.Viel Spass hatten wir mit den Pizza-Knabber-Stängeln die wir mit Rohschinken-Scheiben in „Form“ gebracht hatte. Dazu eine Doppelflasche Prosecco – die Stimmung war richtig gut !

Für die Suppe war ein wirklich aufwändiges Rezept eingeplant. Otto hat sich bei der Feinschneiderei der Pilze für die Duxelles fast die Fingerkuppen mit abgeschnitten. Aber es hat sich gelohnt. Das Rezept hat mengenmässig zu viel Suppe vorgesehen, die Hälfte der Menge hätte gut gereicht.Nachdem bei der Rezeptforderung: „Suppe passieren“ ganz kurz gröbere Fragezeichen entstanden sind, habe ich am Samstag nach der Chochete professionelle Passiersiebe in zwei verschiedenen Grössen angeschafft, jetzt kann kommen was will, wir können gnadenlos passieren.

Der Zwischengang hat alle Anforderungen erfüllt. Leicht säuerlich wie ein Sorbet, frisch und geschmackvoll, ein perfekter Magen-Öffner für alles was da noch kommen sollte.

Der Hauptgang hat sich um die Orangen-Chili-Bundrüben (Rüebli mit Chruut) gestaltet. Wenn ich das selber noch einmal nachkoche, werde ich noch mehr Chili zusetzen. Das Kalbsragout hat den vielen erstklassigen Zutaten alle Ehre gemacht, traumhaft zart, mürbe, die Sauce eine Wucht. Hugo hat zu den gebratenen Lachswürfeln eine elsässische Riesling-Sauce gezaubert, perfekt so eingekocht und eingedickt dass der am Schluss zugesetzte Sekt der gewünschten Konsistenz nicht geschadet hat. Ah’s und Oh’s rund um den Tisch.

Und es hat sich wieder einmal gezeigt, dass wir Menschen tatsächlich einen unabhängigen Dessert-Bauch haben. Das leichte und top-fruchtige Mango-Fool wurde genauso weggeputzt wie die letzten Höpfli aus der grossen Produktion wie auch ein testhalber produziertes fernöstliches Rezept mit Tapioca-Sago, Mango-Nektar, Kondensmilch, Kokoscreme und Mango-Stücken. Dieses Rezept ist noch nicht ausrezeptiert, das kommt später noch.