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Rezepte Chochete vom 29. März 2019

Chochete (29.03.2019)


Bärlauch-Blumenkohl-Suppe

Herkunft:
Deutschland
Quellenangaben:
essen & trinken 4 – 2019
Kategorien:
Suppen, Deutschland
Haltbarkeit:
3 Tage gekühlt
Mengenangaben für:
4 Portion(en)
Bärlauch-Blumenkohl-Suppe

Zutaten

1
 
Zitrone

3
Prise
Salz

0.5
Teelöffel
Schwarzkümmelsaat

4
Esslöffel
Olivenöl

1
 
Blumenkohl

150
Gramm
Kartoffeln

1
 
Zwiebeln

2
Esslöffel
Olivenöl

500
Milliliter
Gemüsefond

400
Milliliter
Mandelmilch

 
etwas
Salz und Pfeffer

1
Bund
Bärlauch

2
Scheibe
Toastbrot

30
Gramm
Butter

 
etwas
Salz

 
etwas
Muskatblüte (Macis)

200
Milliliter
Rahm

Zubereitungsanweisungen

  • Zitrone heiss waschen, trocken reiben und die Schale fein abreiben. Pro 4 Portionen 1 – 2 El Zitronensaft auspressen und beiseite stellen.
  • Schwarzkümmelsaat mit Zitronenschale und Salz im Mörser fein zerreiben.
  • mit Olivenöl verrühren und beiseitestellen
  • Blumenkohl putzen, waschen und in grobe Stücke schneiden
  • Kartoffeln schälen, waschen und in Scheiben schneiden.
  • Zwiebeln in feine Streifen schneiden
  • Olivenöl in einem grossen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Kartoffeln und Blumenkohl zugeben.
  • mit Gemüsefond und Mandelmilch auffüllen. Kurz aufkochen
  • mit Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt bei milder bis mittlerer Hitze 15 – 20 Minuten kochen lassen.
  • Bärlauch putzen, dicke Stiele entfernen. Bärlauchblätter waschen, trocknen und quer in grobe Streifen schneiden
  • Toastbrot entrinden und in ca 1cm grosse Würfel schneiden.
  • Butter in einer grossen Pfanne erhitzen. Toastbrotwürfel darin bei mittlerer Hitze unter Schwenken hellbraun rösten.
  • Croutons mit Salz und Muskatblüte würzen und sofort in eine Schale füllen.
  • Bärlauch und Rahm zur fertig gegarten Suppe geben, kurz aufkochen, beiseitestellen und mit dem Stabmixer zu einer glatten Suppe mixen. Mit Salz, Pfeffer und dem beiseite gestellten Zitronensaft und etwas fein geriebener Muskatblüte abschmecken.
  • Suppen in vorgewärmten Schalen anrichten, mit jeweils 1 EL Schwarzkümmel-Zitronen-Öl beträufeln und mit Croutons bestreuen. Sofort servieren.


Fenchel-Zwiebel-Salat mit Sweeties (Oroblanco)

Herkunft:
Schweiz
Quellenangaben:
Kochen 3 – 2019
Kategorien:
Salat, Schweiz
Haltbarkeit:
1 Tage gekühlt
Mengenangaben für:
4 Person(en)
Fenchel-Zwiebel-Salat mit Sweeties (Oroblanco)

Zutaten

2
 
Fenchel (kleiner) mit schönem Grün

1
 
Zwiebeln, rot

1
 
Sweetie (Oroblance) oder Orange/Mandarine

10
Gramm
Petersilie, glatt

2
Messerspitze
Honig

 
etwas
Salz und Pfeffer

4
Esslöffel
Olivenöl

Zubereitungsanweisungen

  • Den Fenchel rüsten und der Länge nach vierteln, dabei den harten Strunk in der MItte leicht herausschneiden. Schönes Fenchelgrün beiseitelegen. Die Fenchelviertel quer in dünne Scheiben schneiden, mit etwas Salz bestreuen und am besten von Hand durchkneten.
  • Zwiebeln schälen, vierteln und in feine Streifen schneiden und ebenfalls salzen. Zwiebel wie auch den Fenchel mindestens 10 Minuten durchziehen lassen.
  • Sweetie (Oroblance) oder Orange oben und unten einen Deckel abschneiden. Die recht dicke Schale mehrmals einschneiden und ablösen. Die Sweetie in einzelne Filets teilen. Die Haut jedes Filets aufschneiden und das Fruchtfleisch herauslösen. Die Haut ist zäh und bitter und wird deshalb nicht mitverwendet. Das Sweetiefleisch würfeln, dabei den auslaufenden Saft auffangen und beiseite stellen.
  • die Petersilie und das Fenchelgrün fein hacken.
  • Den beiseitegestellten Sweetiesaft mit dem Zitronensaft, Honig sowie Salz ujnd Pfeffer verrühren.
  • Olivenöl nach und nach zu einem cremigen Dressing unterschlagen.Die Zwiebel und den Fenchel mischen und auf Tellern verteilen. Mit dem Dressing beträufeln. Sweetiewürfel darüber verteilen und mit der Petersilie und dem Fenchelgrün bestreuen.


Lammgeschnetzeltes mit Cherrytomaten und Bundzwiebeln

Herkunft:
Schweiz
Quellenangaben:
Le Menu 4-2019
Kategorien:
Lamm, Schweiz
Mengenangaben für:
4 Person(en)
Lammgeschnetzeltes mit Cherrytomaten und Bundzwiebeln

Zutaten

1
Esslöffel
Sesamöl

1
Esslöffel
Rappsöl

600
Gramm
Lammnierstück geschnetzeln

30
 
Cashewkerne

1
Esslöffel
Rohzucker

 
etwas
Salz und Pfeffer

4
 
Knoblauchzehe; in grobe Scheiben geschnitten

1
Bund
Frühlingszwiebeln mit Grün

200
Gramm
Cherrytomaten; halbiert

Zubereitungsanweisungen

  • Fleisch und Cashewkerne portionenweise im Raps/Semsamöl bei sehr starker Hitze ca 3 Minuten braten.
  • Rohzucker beifügen
  • mit Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen und warm stellen
  • Knoblauch und Frühlingszwiebeln in derselben Pfanne 2 Minuten andämpfen.
  • Cherrytomaten, halbiert 1 Minute mitdämpfen, Fleisch wieder beifügen, würzen – abschmecken


Reis-Quark-Torte

Herkunft:
Schweiz
Quellenangaben:
Kochen 4-2010
Kategorien:
Desserts, Backen, Schweiz
Mengenangaben für:
16 Stück
Reis-Quark-Torte

Zutaten

 
 
Milchreis

500
Milliliter
Milch

20
Gramm
Butter

50
Gramm
Zucker

1
Packung
Vanillezucker Bourbon

1
Prise
Salz

200
Gramm
Milchreis

 
 
Mürbeteig

300
Gramm
Mehl

0.25
Teelöffel
Salz

100
Gramm
Zucker

200
Gramm
Butter (kalt)

1
 
Ei

3
Esslöffel
Wasser, kalt

250
Gramm
Rhabarber

 
wenig
Butter

1
 
Zitrone

1
 
Orange

250
Gramm
Magerquark

4
 
Eigelb

 
etwas
Butter

4
 
Eiweiss

40
Gramm
Zucker

Zubereitungsanweisungen

  • Milchreis:
  • In einer mittleren Pfanne Milch, Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz unter Rühren aufkochen. Milchreis beifügen. Zugedeckt auf kleinem Feuer etwa 40 Minuten sehr weich kochen; gelegentlich umrühren. Etwas abkühlen lassen.
  • Mürbeteig:
  • Den Backofen auf 200 Grad vorheizen
  • das Mehl mit Salz und Zucker in einer Schüssel mischen.
  • Butter (kalt) an der Röstiraffel dazureiben. Alle Zutaten zwischen den Fingern zu einer bröseligen Masse reiben.
  • Ei und Wasser verquirlen, beifügen und alles schnell zu einem glatten Teig zusammenfügen. In Klarsichtfolie gewickelt mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
  • Rhabarber fädeln, in kleine Würfel schneiden.
  • Die Rhabarberwürfel in wenig Butter leicht knackig dünsten
  • Zitronen – und Orangenschale fein abreiben und in eine Schüssel geben. Den Saft beider Früchte auspressen und beifügen.
  • Die Eier sorgfältig trennen. Magerquark und Eigelb dazugeben und alles gut verrühren. Dann den leicht abgekühlten Milchreis untermischen.
  • Den Boden einer Springform von 26cm Durchmesser mit Backpapier belegen und den Formenrand aufsetzen. Boden und Rand leicht bebuttern.
  • 2/3 des Teigs deutlich grösser als die Form auswallen. Diese damit auslegen, dabei einen etwa 5cm hohen Rand formen. Den Teig nochmals kurz kühl stellen.
  • Eiweiss steif schlagen.
  • nach und nach den Zucker einrieseln lassen und noch so lange weiterschlagen, bis ein fester, feinporiger, glänzender Eischnee entstanden ist. Diesen mit den Rhabarber-Würfelchen unter die Reis-Quark Masse heben. In die vorbereitete Form füllen. Aus dem restlichen Teil auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche Kordeln drehenund über die Reis-Quart Masse legen. Dabei am Rand leicht festdrücken. Die Reis-Quark-Torte im 200 Grad heissen Ofen auf der untersten Rille etwa 50 Minuten backen. Auskühlen lassen. Vor dem Aufschneiden mit Puderzucker bestäuben

Rückblick zur Chochete mit Damen vom 1. Februar 2019

Wenn wir unsere Damen einmal im Jahr zur Chochete einladen soll es gemütlich sein. Was sich in der Vergangenheit nicht bewährt hatte war eine zu strikte Trennung von Küche und dem gemeinsamen Raum. Zudem wurde in der Vergangenheit mehrfach beanstandet, dass es eigentlich gar nicht so gemütlich sei, wenn die Köche in der Küche stecken und die Damen im Essraum auf die Herren der Schöpfung zu warten haben. Dieses Jahr war alles anders, echt, positiv !

Mit einer intensiven Internet-Recherche hatte ich im Zürcher Hinterland im Kanton Aargau auf dem Mutschellen ein tolles Event-Lokal gefunden. Die Hubsburg in Rudolfstetten

Wir haben einen wunderschönen Abend miteinander verbracht. Die Küche gerade genügend gross für unsere Anforderungen, toll eingerichtet, offen zum Essraum. Und dieses Jahr haben wir auch neben der Kocherei genügend Zeit gehabt um am Tisch zu sitzen und uns auch zu unterhalten.

Und wir haben geschwelgt. Pünktlich auf 18:00 Uhr hatten wir die Apero-Häppchen auf dem Tisch. Ein Tsatsiki-Kloss mit Gemüsestengeln zum dippen, Laugen-Focaccias mit Krautstielen und Movie-Toasts. Der Tsatsiki-Kloss hat wirklich gefallen und die Movie-Toasts (Brotkranz gefüllt und überbacken) waren eine echte Überraschung. Krachend im Biss mit schmelzender Füllung, sehr attraktiv. Und die Focaccias – lohnen den Aufwand nicht wirklich.

Unsere Suppen sind wirlich immer wieder ein tolles Erlebnis. Hat toll geschmeckt.

Der Hingucker des Abends war wohl das Tatar vom geräucherten Forellenfilets mit Avocado auf Ruccolasalat. So richtig fruchtig und fein.

Der Kalbscarrébraten hat sich unter Peters Fürsorge ganz toll präsentiert. Wir haben extra-viele Champignons an die Sauce gegeben und am Schluss die Sauce mit Tomatenketchup abgeschmeckt (entsetzte Blicke in der Küche, …. aber es hat wie erwartet funktioniert … ). Die Griess-Spätzli (Bündner Mariölins) und der gebratene und überbackene Rosenkohl haben sich mit der feinen Sauce und dem tollen Fleisch perfekt ergänzt.

Was ging schief ? Nur technisch, nicht aber vom Geschmack her: Wir wollten einen Birnenschaum mit einer Passionsfrucht-Creme verbinden. Leider hat der Rahmbläser schändlich versagt. Also haben wir die Creme in Gläser abgefüllt und haben das Dessert genossen. Das will ich gerne auch noch mal in Schaumform versuchen.


moderne Technik …